Fototermin “Schmetterlingsbrosche aus Kunststoff”

In Verbindung mit dem Begriff ‘Museum’ fällt das Wort ‘Plastik’ eher selten – aber das täuscht!

Immer mehr Objekte, die im Museumsdepot zu finden sind, bestehen aus Kunststoffen, die seit dem frühen 20. Jahrhundert in Mode gekommen sind und die Alltagswelt für jede/n ‘bunter’ machten. Und sie sind heute zu außergewöhnlichen Sammlungsobjekten geworden!
Hier werden Objekte der Sammlung Stille ausgepackt zum Fototermin: Handtaschen, Broschen, Klappnähmaschinen und Reisesets der 1920er bis 1960er Jahre - damit auch sie in der Museumsdatenbank einen gut sichtbaren Platz haben!
Und bald auch, im kommenden Jahr, in einer Ausstellung im Sammler- und Stiftermuseum ….

Bild des Tages

 

Eigentlich scheint in Frankfurt immer die Sonne! Das Gehäuse für das Sammler-und Stiftermuseum kann sich dann um so besser präsentieren.

Warum wir uns für die Fahnen begeistern

kann man zum Beispiel hier sehen:
ein Ausschnitt einer Fahne vom Verein der Nassauer Frankfurt am Main. Wie sorgfältig hier das Grün der Blätter und die kleinen Früchte gestickt sind! Um welche Pflanze mag es sich wohl handeln?

Das Museum trotzt dem trüben Herbstlicht

finden wir jedenfalls.

 

Adler-Fahrrad

Einer unserer Leser hatte hier einmal vorgeschlagen, auch ein Adler-Fahrrad auszustellen und nicht nur ein Adler-Auot (das Modell Adler Autobahn). Hier haben wir ein Exemplar im Depot angeschaut – es muss allerdings natürlich noch etwas überholt werden.

Das historische Museum, gestickt

Frankfurt auf die Fahnen geschrieben, nein gestickt, hat sich der Verein Rhenania Frankfurt, der 1884 zum gemeinsamen Sport machen gegründet wurde. Hier sehen wir den Rententurm, gestickt!!!

Buchstaben und Frankfurt

Zugegeben, das Foto ist ein Arbeitsfoto gewesen und nicht besonders gut. Gut erkennen aber konnte man die serifenlose Schrift. Natürlich handelt es sich um Helvetica, die ab 1956 von Max Miedinger zunächst unter den Namen Neue Haas Grotesk für die Haas’schen Schriftgiesserei in Münchenstein/Basel entwickelt wurde.
Was hat das nun mit Frankfurt zu tun? Seit 1927 besaß die D. Stempel Ag Anteile bei Haas, ab 1954 war sie Mehrheitseignerin. Der Name Stempel ist natürlich untrennbar mit Frankfurt verbunden: zwischen 1897 und 1985 war Stempel eine der führenden Schriftgießereien in Europa.
Es war Stempel, die ab 1961 die Schrift von Miedinger unter den Namen Helvetica vertrieb – mit sehr großem Erfolg.

Die Schriftprobe aus unserem Besitz stammt von der Firma, als diese 1985 von Linotype aufgelöst wurde. Ein kleiner Teil des Nachlasses kam in das historische museum, während die Maschinen heute in der Abteilung für Schriftguss, Satz und Druckverfahren des Hessischen Landesmuseums zum Teil noch im Einsatz sind. Dort wurden sie schon einmal von uns besucht.

Die Linotype, seit 1941  Mehrheitseignerin von Stempel, übernahm die Schriften-Abteilung der D. Stempel AG und vertreibt die Schrift bis heute.

Wer sich für Helevetica und ihre Geschichte interessiert, der sollte sich den beeindruckenden Dokumentarfilm dazu ansehen. Eigentlich sind wir nur von Helevetica umgeben!

Die Helvetica wird im Bereich der Weltstadt in Frankfurt einst? zum Einsatz kommen.

Was haben diese Buchstaben mit Frankfurt zu tun?

möchten wir heute fragen. Und so sehen sie aus:

Ein neues Stück in der Sammlung

Als Frankfurt amerikanisch war: der Gedenkteller, der vor einiger Zeit ins Museum kam, erinnert an das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Soldat posiert mit der amerikanischen Flagge vor dem IG-Farbenhaus (Poelzig-Bau). Dieses diente der amerikanischen Armee unter General Dwight D. Eisenhower ab 1945 als Hauptquartier. Wie man auf der Rückseite erkennen kann, wurde der Teller von Villeroy & Boch gefertigt und vom “Military Governement of Sarre” – also des Saarlandes – weitergegeben. Dank der beiden Löcher konnte der Teller an der Wand ausgestellt werden. Nun hat er sozusagen das Wohnzimmer verlassen und wird bei uns aufbewahrt. Mal schau’n, ob wir für ihn ein schönes Plätzchen in Frankfurt Einst? finden!

 


Das Bilderrätsel

von hier war eigentlich ganz einfach zu erraten: wir zeigen etwas vor und laden dazu ein.

An diesem Tag waren es die Mitglieder der  freunde&förderer des historischen museums, die eingeladen waren, um einige ausgewählte Stücke kennenzulernen.
Übrigens: der nächste Termin wird eine Baustellenbegehung sein – alle Termine stehen auf der Seite der  freunde&förderer.