Gefunden

 

Bei der Recherche im eigenen Computer wiedergefunden: ein Foto, das zeigt, wie das Römerbergmodell eingepackt wird. Das kleinteilige und wunderhübsche Modell war bei der Ausstellung “Die Kaisermacher” im Einsatz. Mal sehen, wo wir es in Frankfurt Einst? unterbringen können!

Ein Tipp für den nächsten Museumsbesuch

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist unbedingt eine Reise wert – auch wenn sich das Thema Militär und Krieg, also auch Tod und Leiden erst einmal nicht so interessant anhört. Das Museum ist jedoch toll inszeniert und es ist ungemein spannend zu erfahren, wie sehr etwa der Krieg bis heute unser Alltagsleben beeinflußt (hat) – zum Beispiel erfährt man hier, woher der Ausdruck 0 8 15 herkommt oder der Gassenhauer. Oder etwa wie sehr wir von militärischen Erfindungen profitieren – wie Thermoskanne und Radar.

Wir bekamen hier auf jeden Fall sehr viele Anregungen. Und noch ein Tipp: viel Zeit mitbringen, denn es gibt sehr viel zu sehen und zu entdecken!

Jahresmagazin AURA 2011/2012

Da standen sie in unseren Büros: etliche Kisten mit 10.000 Informationsbroschüren zum Jahresende 2011.

Das Jahresheft der Museumsfamilie des historischen museums, das über Erreichtes aus 2011 und Vorhaben, Ausstellungen sowie Veranstaltungen für 2012  informiert, ist gedruckt und erhältlich!

Zuvor haben für die 64 Seiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses Artikel geschrieben, die wissenschaftlichen Volontärinnen haben die redaktionelle Betreuung  übernommen, und gemeinsam mit der Grafikagentur Surface aus Frankfurt vollendeten wir das Heft mit der Bildauswahl und der grafischen Gestaltung.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass wir für das Heft eine spannende Bildstrecke auswählen konnten, die viele faszinierende Blicke auf und interessante Details vom Abriss des Betonbaus zeigen!

Viele Fotos sind von dem Flickr-Projekt, das mit der Abrissparty zur Nacht der Museen 2011 gestartet ist: Die in dem Projekt zusammengeschlossenen Hobbyfotograf/innen haben den bisherigen Abriss des Betonbaus am Römerberg schließlich weiterbegleitet und stellen ihre Bilder auf flickr online. Wir hoffen, in der AURA 2011/2012 auf ihre künstlerisch-dokumentarische Arbeit aufmerksam machen zu können und laden ein zum Genießen der Bilder!

Die Jahresgabe ist in den geöffneten Häusern der Museumsfamilie kostenlos an der Kasse erhältlich. Der pdf-Download und eine Bestellung der Zusendung für einen kleinen Bearbeitungspreis ist auf unserer Homepage möglich. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Schauen…

 

Der Frankfurter Wäldchestag reist nach Berlin

Unter den Bäumen des Frankfurter Stadtwaldes sammelt sich ein dichtes Gewimmel von Schmausenden, Trinkenden, Tanzenden, Schaukelnden… Drei Musikanten machen Stimmung in der Mitte der Ausgelassenen, rechts wartet Kundschaft vor einem Bierstand und vorne links einem Apfelweinstand -  ein verliebtes Paar hat es sich auf einem Teppich bequem gemacht und Kinder spielen auf den rollenden Bierfässern am Waldboden.
 
 

 
Der Wäldchestag in Frankfurt des 19. Jahrhunderts reist nach Berlin… Die Frankfurter-Wäldchestag-Ikone, das kleinformatige Gemälde vo”n Johann Heinrich Hasselhorst, einem Frankfurter Maler, das diesen ausgelassenen Moment festhält, ist seit dem 2. Dezember 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin in der Ausstellung “Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald” zu sehen. Der Wald als Natur- und Lebensraum steht dort im Mittelpunkt und der Frankfurter Wäldchestag darf dort nicht fehlen…

Der Frankfurter Wäldchestag ist ein sehr altes, traditionelles Volksfest der Frankfurter/innen im Stadtwalt, noch heute ein Jahreshighlight mit Kirmes und Schaustellerbuden, die auch schon im 19. Jahrhundert für Unterhaltung sorgten. Zur Geschichte und Bedeutung des Wädchestages für Frankfurt gibt es viel zu erzählen, so auch in der neuen Dauerausstellung “Frankfurt Einst?”, die 2015 auch das bekannte Hasselhorst-Gemälde präsentieren wird!

Bis zum 4. März 2012 ist das Wäldchestag-Fest von Hasselhorst noch im DHM Berlin zu sehen!

Und sie hängt!

Über die geheimnisvolle Rolle haben wir ja hier schon einmal berichtet. Sollten Sie wissen wollen, was nun genau aus der Tapisserie geworden ist, so schauen Sie mal auf die Museums-Homepage. Die Bilder hier geben schon einmal einen Einblick.

Blau dominiert im Depot

Praktisch: die Kisten, die für den Umzug des Museums angeschafft wurden, haben sich in ein blaues Depot verwandelt.

Bald tickt es wieder im Rententurm

Hier steht sie noch im Depot und glänzt vor sich hin: die frisch restaurierte Uhr des Rententurms.

Ab vorraussichtlich April / Mai 2012 steht das frisch restaurierte historische Uhrwerk, das wieder den Takt gefunden hat, im Rententurm. Er wird mit einer neuen Dauerausstellung erstmals in seiner Geschichte für Publikum zugänglich sein!

Nach der Restaurierung von vielen Einzelteilen, von Platine, Welle, Schraube, Palette usw., Reparaturen und Ausstausch von mechanischen Teilen, die das Funktionieren der Uhr wieder ermöglichen, war die Probe-Inbetriebnahme der Uhr in der Metallrestaurierung erfolgreich.

Einen Eindruck, was eine solche Restaurierung für ein Objekt bedeuten kann, vermitteln die ‘Vorher-Nachher-Fotos’ (wenn auch nicht vom selben Objekt): Während vorher Schmutz und Beschädigungen das Aussehen der Uhr stark geschmälert haben, glänzen nun die Metalllegierungen und Vergoldungen wieder.

Nicht wie neu, sondern ein beeindruckendes historisches Relikt!

Die historische Turmuhr wird im Rententurm in den Innenräumen gezeigt, während Kopien der alten Zifferblätter außen an den Turmseiten nach Süden und Westen angebracht werden. Die Uhr wird so auch für Frankfurter/innen und Besucher/innen von weitem zu sehen sein und helfen, immer die Zeit parat zu haben!

Weitere Informationen zur Restaurierung und zur Uhr auf unserer Homepage! Der Einbau der Turmuhr im Rententum findet Ende Januar / Anfang Februar statt - darüber aber dann mehr …

Viele schöne Kleiderbügel

Auch eine Arbeit für die Textilrestauratorin:
Bügel sortieren

Auch ein Ausstellungsobjekt!

Die Blutegel sind die heimlichen Stars der Ausstellung Blutsauger im kinder museum. Übrigens: das hübsch gestreifte Etwas oben links ist ein Blutegel!

Was wir dieses Jahr so alles vorhaben

2012 wird unser Jahr: die Übergabe der Altbauten sind für das Frühjahr geplant, so dass wir im Mai schon einmal eine kleine Eröffnung feiern können. Bitte schon einmal das Pfingstwochenende (um den 26. Mai) reservieren! Wir freuen uns sehr auf die neuen Dauerausstellungen Stauferzeit und Mainpanorama und versprechen jetzt schon viele schöne Blicke auf den Main. Gespannt sind wir schon sehr auf die neuen Räumlichkeiten unserer Bibliothek – denn welches Frankfurter Museum hat solche tollen Leseplätze mit Mainblick zu bieten?

Im April 2012 wird die Baugrube für das neue Ausstellungshaus ausgehoben. Hier freuen wir uns wieder auf spannende Bilder, nicht nur auf flickr!
Im schönen Mai, passend zu Beginn der Freibadsaison, startet das Stadtlabor unterwegs mit der Ausstellung zum Stadionbad. Natürlich findet die Ausstellung im Stadionbad statt – halten Sie den Badeanzug bzw. die Badehose bereit!
Darüber hinaus ist das historische museum an der Ausstellung Was tun? Über den Sinn menschlicher Arbeit beteiligt, die ab 1. Mai im Senckenberg Naturmuseum zu sehen sein wird.

Im Spätsommer können wir dann in den Altbauten die Eröffnung des Sammler- und Stiftermuseums begehen. Auch ist dann bald eine Sonderausstellung im Wechselausstellungsraum in den Altbauten zu sehen: Sie heißt Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg.

Wer glaubt, dass wir dann nichts mehr zu tun haben, liegt komplett falsch. Auch wenn der Neubau “erst” für 2015 geplant ist, müssen wir bis Ende 2012 wichtige Vorarbeiten leisten: wir müssen für die historische Dauerausstellung Frankfurt Einst? die Inhalte fixieren und eine große Anzahl von Objekten auswählen, damit die Ausstellungsarchitekten die Vitrinen planen können. Auch für Frankfurt Jetzt! müssen wir noch so manches klären: was soll alles im Stadtmodell gezeigt werden?

Bevor ich jetzt noch weiter aufliste, mit was wir uns alles beschäftigen (zum Beispiel u.a. auch mit der Ausstellung im Foyer, Frankfurt story), kann ich nur sagen: bleiben Sie dran, denn wir bieten Ihnen auch weiterhin viele aufregende Blicke hinter die Museumskulissen.