Das Museum wieder entdecken am Pfingstwochenende (26. bis 28. Mai 2012)

Blick auf das frisch sanierte historische museum vom Eisernen Steg (c) historisches museum frankfurt, Foto: J. Baumann

Wann war das höchste Hochwasser in Frankfurt?

                                                                                                                           Was ist ein Reiterpfennig?

            Wie hörte sich Frankfurt über die Jahrhunderte an?

                                                                                                                                               Wie zerstört war Frankfurt nach 1945 ?

                                           Warum bauten sich die Stauferkönige in Frankfurt einen Herrschersitz?

  Wie funktioniert die Rententurmuhr?

                                                                           Welche Gestalt wird der Museumsneubau neben dem Saalhof 2015 haben?

                            Was kann ich im Museum mitmachen?

 

Diese und viele andere Fragen können an den Tagen der offenen Tür vom 26. bis 28. Mai zur Wiedereröffnung der Altbauten des historischen museums am Mainufer / Römerberg gestellt werden! Die neuen Ausstellungen in den historischen Gebäuden des ‘Saalhofs’ laden zu Entdeckungen der Stadtgeschichte und -gegenwart Frankfurts ein.

Mit einem vielseitigen Programm für Kinder und Erwachsene öffnet das Museum kostenlos am Pfingstwochende seine Türen. Was alles im Museum los sein wird – von Kuratorengesprächen in den Ausstellungen über Papierschöpfen, Stadtmodellplanen mit dem Stadtlabor bis hin zu einer Filmmatinee – zeigt der aktuelle Veranstaltungskalender des historischen museums.

Zu diesen und vielen weiteren abwechslungsreichen Programmpunkten finden Sie hier auch das gesamte Programm (pdf)

Countdown Eröffnung: Alles steht bereit!

Uff, geschafft: Der Saalhof ist wieder begehbar: fast alle Gewerke haben die Gebäude verlassen und Sie sind nun herzlich eingeladen, alles zu besichtigen.
Gestern rollten wir schon mal den roten Teppich aus für geladene Gäste – vor allem für alle Beteiligten von der Stadt, die Architekten, Gestalter…. Es gab einige Reden, Musik und Apfelwein – und ein erschöpftes, aber glückliches Museumsteam.

Heute morgen ging es quasi nahtlos weiter: hier bauen die Volontärinnen Sonja und Dorothee mit dem Praktikanten Julius noch die Aufsteller vor dem Fahrtor auf – also: es ist angerichtet, wir freuen uns ab morgen auf viele neugierige Besucher/innen!

Countdown Eröffnung: Hier geht’s rein!

Alle, die es gewohnt waren, durch den Betonbau das historische museum zu betreten, müssen sich nun umgewöhnen: anstelle einer breite Betontreppe (flankiert mit Karl dem Großen) führt nun eine elegante Glastür ins Museum. Vom Foyer im Zollgebäude geht es dann mit der Treppe nach oben -  in den Rententurm, in den Leopold-Sonnemann-Saal, den Saal mit den Modellen und in die Bibliothek der Alten. Oder man geht gleich nach unten, um die Stauferzeit zu erkunden.
Wie man auf dem Foto sieht, ist der Bauzaun endlich weg. Und es sieht noch nicht ganz fertig aus. Gearbeitet wird natürlich ganz bis zum Schluss!

Der Eingang am Fahrtor wird übrigens bis 2015 bestehen bleiben – wenn das neue Ausstellungshaus fertig ist, gibt es wieder eine breite Treppe, die in ein schönes großes Foyer führt…

Countdown Eröffnung: Die Spur der Steine

Ein – oder besser gesagt mehrere – Meilensteine auf dem Weg zum Eröffnungswochenende der Altbauten vom 26. bis 28. Mai wurden gestern im Untergeschoss des Saalhofes genommen. Für die Ausstellung zur “Stauferzeit“, die hier bald dauerhaft beheimatet sein wird, wurden mehrere steinerne Zeitzeugen mit einem Flaschenzug zu ihrem Bestimmungsort auf den Boden des Bauwerks gehievt.

In der Ausstellung werden sie den Besuchern, die auf einem Steg etwa einen Meter über dem Grund wandeln, von der Geschichte des Saalhofs erzählen. Auf dieser “Spur der Steine” kommen sowohl vier in der Mitte gelochte Exemplare zu Wort, die einst einen Kanal bildeten, als auch der fast 900 kg schwere “Knoblauchstein”, den das Wappen des einstmaligen Herrn des Saalhofes, Jakob Knoblauch, ziert.

Countdown Eröffnung: Schützenhilfe von der Hessenschau

Die Hessenschau hat uns am Freitag im Saalhof besucht, hier kann man sich das Video anschauen und sich schon mal auf’s kommende Wochenende freuen!

Countdown Eröffnung: Das Modell aus den 1980er Jahren steht natürlich auch!

Auch das Modell aus den 1980er Jahren, das zum großen Umbau der Altstadt (mit Schirn und Ostzeile) zum Teil aus Kunststoff erstellt wurde, ist mittlerweile selbst Geschichte: es zeigt die Frankfurter Altstadt noch mit dem Technischen Rathaus und dem Betonbau des historischen museums. Hier wird das Modell aufgebaut.

Countdown Eröffnung: Warten auf den Einsatz

Countdown Eröffnung: Das Treuner-Modell steht wieder!

Die Vitrinenbauer haben das Feld wieder geräumt – heute nachmittag wurde, wie schon im vorherigen Blogpost angekündigt, das Treuner-Modell wieder aufgestellt.  Es dauert rund einen Tag, bis die 64 Teilstücke wieder am richtigen Ort stehen: zuerst wird das Modell in Papierform ausgelegt und dann die einzelnen Stücke eingesetzt.

Auch wenn wir das Modell ja gut kennen – ist es doch eines der Highlights der Sammlung – sind wir doch jedes Mal beeindruckt von den feingliedrigen, kunstvoll bemalten Fassaden und den detaillierten Straßenzügen.

Im 1. OG des Saalhof hat es  nun mit den anderen Modellen einen neuen Platz gefunden, bis es 2015 in das neue Ausstellungshaus umzieht.

Countdown Eröffnung: Aufbau der Treunervitrine

Auch das allseits beliebte Altstadtmodell der Brüder Treuner, wird ab dem 26. Mai wieder zu sehen sein.

Die große Vitrine dafür wurde gestern aufgebaut. Die Fachmänner der Glaserei Döll haben mit vereinten Kräften zuerst die großen Glasscheiben aufgestellt. Um im Anschluss den “Deckel”  auf die Vitrine zu heben war die Hilfe aller verfügbaren Männer der Schreinerei Dörner, die zur Zeit die Ausstellungsarchitektur in den übrigen Ausstellungsräumen aufbaut, sehr willkommen. Jede Hand wurde gebraucht.

Die Bilder zeigen deutlich die schwere aber mit viel Feingefühl ausgeführte Arbeit. Eine kurze Ruhepause bevor es losgeht, ist wichtig, damit auch ja kein Eckchen Glas absplittert und alles gut geht.

Geschafft und sehr gut gemacht!

Heute, in diesem Moment wird das Modell eingeräumt.

Countdown Eröffnung: Die Bibliothek der Alten

Nun werden bald die Kisten ausgepackt! Knapp ein Jahr war die Bibliothek der Alten ohne Haus und die Schätze des generationenübergreifenden Projekts in Kisten versteckt. Die Künstlerin Sigrid Sigurdsson und die Mitarbeiterin Jasmin Grünewald stecken in den letzten Vorbereitungen: Regale putzen, Vitrinen inspizieren und warten bis die neue rote Wandfarbe getrocknet ist: dann kann es losgehen mit dem Einräumen.

Einen Vorgeschmack gibt es aber schon: ein Lieblingszitat der Künstlerin gedruckt auf einem T-Shirt – Bert Brecht lässt uns wissen, das “immerfort Vorkommende nicht natürlich zu finden”.

Das finden wir auch und freuen uns schon auf die bald wieder “immerfort vorkommende” Bibliothek der Alten!