Die Pressekonferenz im Wohnzimmer Ginnheim

Es duftete nach Kaffee, das Sofa war auch schnell besetzt und am großen Wohnzimmertisch in der Mitte des Ausstellungsraumes im Vereinshaus des TSV Ginnheim versammelten sich nach und nach die Medienvertreter, Projektteilnehmer und interessierten Ginnheimer. Bald waren die fünfzehn Projektstühle belegt,  die ebenfalls ausgestellte Kirchenbank, die einen in die Knie gezwungen hätte, blieb überraschenderweise, unbesetzt.

Kurz nach elf Uhr eröffnete Jan Gerchow die Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung 
„G-Town. Wohnzimmer Ginnheim“. Seinen einführenden Worten, folgten die Ausführungen der Projektleiterin Susanne Gesser. Sonja Thiel, die Kuratorin des Projekts ergriff nach ihr das Wort, ging ausführlich auf die einzelnen Projekte und die partizipative Installation im angrenzenden Raum ein.
Als nach ihr Frau Henning vom Nachbarschaftszentrum das Wort bekam, war man schon mitten in Ginnheim angekommen, hatte viel vom Produktionsprozess der Ausstellung  verstanden, die einzelnen Vereine, Teilnehmer kennengelernt, konnte nachvollziehen, welche Hürden bis zum heutigen Tag überwunden werden mussten und welche Lernprozesse durchlaufen wurden, doch buchstäblich die Augen geöffnet, wurde den Zuhörern dann von Frau Gräf, die mit Kindern das Projekt „Schönes und Hässliches – Wie Kinder Ginnheim sehen“ initiiert und realisiert hatte.
Als die Worte alle verklungen waren, erhob sich bald ein lautes Hämmern aus dem Nebenraum. 
Die ersten Orte wurden auf der großen Karte (der partizipativen Installation) markiert und am Rande der Karte, wurde über Ginnheim und die Welt über die Generationen hinweg diskutiert.
Wer sich selbst von der Ausstellung ein Bild machen möchte, ist herzlich eingeladen – etwa  heute abend um 18 Uhr zur Eröffnung oder später einmal. Hier stehen mehr Infos dazu.

Frankfurt Jetzt! Auswertung der Frankfurter mental maps

Im Zuge der großen Eröffnung 2016 wird das historische museum nicht nur eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte präsentierten, sondern sich auch in einer großen Ausstellung mit dem heutigen Frankfurt beschäftigen. „Frankfurt Jetzt!“ lädt alle Besucher/innen zur aktiven Beschäftigung mit der Stadt ein. Ein interaktives Stadtmodell erfasst die individuell wichtigsten Orte der Frankfurter/innen und macht diese sichtbar. Als Grundlage dafür haben anlässlich des Tages der offenen Tür im Römer (April 2012) und der Neueröffnung der historischen Gebäudeteile des historischen museums (Mai 2012) über hundert Besucher/innen zwischen 4 und 80 Jahren auf Papierbögen ihre charakteristischen Frankfurt-Orte eingereicht. Viele haben ihre persönlichen Lieblingsorte gezeichnet oder beschrieben, andere neutral dargestellt, was für sie Frankfurt ausmacht.

Beeindruckend ist hier nicht nur die große Vielfalt von über 170 genannten Orten, sondern auch die Variation der Darstellungsformen: Diese reichen von detaillierten Stadtkarten, über Fassaden- und Skylinezeichnungen bis hin zu Anmerkungen von Lob, Kritik und Verbesserungsvorschlägen. In der Auswertung haben sich bereits erste Highlights herauskristallisiert. So wurden der Main und sein Ufer, der Palmgarten, der Zoo und der Römer am Häufigsten genannt. Die verschiedenen Parks und Museen wie auch die Hochhäuser zählen ebenfalls für viele Frankfurter/innen zu den wichtigsten Orten der Stadt.

Einen kleinen Eindruck der beeindruckenden Kreativität zeigen diese vier Ergebnisse der Sammelaktion.

 

EinBlick ins Rathaus – Das partizipative Museum

EinBlicke von unserem Stand im Rathaus bei den Tagen der offenen Tür gibt es hier – es hat Spaß gemacht!

Das neue Museumsmodell kam gut an und sorgte für reichlich Gesprächsstoff! Es wird natürlich auch in den wiedereröffneten Altbauten ab Pfingsten zu sehen sein!

Ebenso erfolgreich war  unser “Mapping” – bei dem wir bereits viele Lieblingsorte und ganz persönliche Ansichten von Frankfurt gesammelt haben! Eine kleines Podiumsgespräch zum “Stadlabor unterwegs” am Sonntag bot außerdem Einblicke in die aktuelle partizipative Arbeit.

Ausstellungsrückblick für alle zum Download!

 

OSTEND//OSTANFANG: Das erste “Stadtlabor unterwegs” des historischen museums frankfurt versammelte mit über 100 Partizipienten über 40 Ausstellungsbeiträge, die nun in der frisch gedruckten Projektdokumentation einsehbar sind!

Ein schöner Rückblick auf die vielfältigen Perspektiven über das lebendige, sich ändernde Frankfurter Stadtviertel Ostend. Das Stadtlabor unterwegs will das Expertenwissen der Frankfurter Stadtbewohner – sei es über ihr Viertel, oder auch einen bestimmten Ort – in den wechselnden Ausstellungen sichtbar machen!

Zum Download der Dokumentation gehts hier!

Das Stadtlabor jetzt im Stadionbad!

Sammelaktion Stadtlabor unterwegs Stadionbad

 

Das Stadionbad ist Thema unserer nächsten Ausstellung aus der Reihe Stadtlabor-unterwegs. In Zusammenarbeit mit den  Freunden des Stadionbades e.V. und den BäderBetrieben Frankfurt (BBF) erarbeiten wir gerade diese Ausstellung, die viele Informationen und wunderbare Bilder zur Baugeschichte des Stadionbades und zur aktuellen Nutzung des Freibads nebst Sprungturm bieten wird. Bis zum 29. August führen wir zudem eine Sammelaktion durch: Jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr und Samstags von 10 bis 12 Uhr sind die Freunde des Stadionbades vor Ort und nehmen Erinnerungsstücke und Geschichten entgegen.

Es gibt auch wieder einen Blog, auf dem Neuigkeiten rund um die Stadionbad-Ausstellung veröffentlicht werden können!

Hoher Besuch aus den Niederlanden

 

Wir hatten Besuch: die Prominenz der Museologenszene aus den Niederlanden schaute bei uns vorbei.  Léontine Meijer van Mensch und Peter van Mensch von der Reinwardt Academie besichtigten die Ausstellung im Ostend und zeigten sich sehr angetan, diskutierten mit uns über Museum, Partizipation und vieles mehr und wurden natürlich, wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann, auch mit lokalen Bräuchen (grüne Soße und Apfelwein) vertraut gemacht.

Wo Sie heute abend hingehen:

Frankfurt, Lindleystr. 12, Kontorhaus, ab 17 Uhr.

Hier gibt es einen spannenden Vorgeschmack auf das Stadtlabor unterwegs des  historischen museums frankfurt, mit der Ausstellung mit und über das Ostend:

Ostend // Ostanfang. Ein Stadtteil im Wandel

 

Schauen Sie doch mal

auf unseren Stadtlabor unterwegs-Blog!

Hier gibt es viele Bilder von der Sitzung zur Ostend-Ausstellung zu sehen: das KuratorInnen-Team hat gemeinsam mit den Gestaltern im Kontorhaus getagt.

 

Planung von Frankfurt Jetzt!

 

Herrmann Kossmann und Angela Jannelli bei der KonzeptionsarbeitVergangene Woche haben wir uns mit den Museografen
Kossmann.de Jong aus Amsterdam getroffen, um weiter an “Frankfurt Jetzt!” , der Dauerausstellung zur Gegenwart und Zukunft unserer Stadt, zu arbeiten.
Neudenken, Entwerfen und die Konzeptionsarbeit ist eine der interessantesten Aufgaben in unserem Beruf, aber nicht immer leicht. Herrmann Kossmann (KdJ) und Angela Jannelli (hmf) bei der Arbeit vor dem Panorama des Römerbergs.
Solange es noch geht, genießen wir den Blick aus dem Büro des Museumsdirektors Jan Gerchow.

 

Katja Weber und Susanne Gesser beim Neudenken

 

 

 

Katja Weber und ich bilden mit Angela Jannelli zusammen das Team in historischen museum, welches “Frankfurt Jetzt!” konzipiert, erarbeitet und betreut.

 

 

oranje modellbesucher

Hier sehen wir Martin Saemmer aus dem Museografen-Team, im Vordergund das Modell des Ausstellungsraumes, das mit nicht nur mit Möbeln und Menschen gefüllt wird.

 

 

 

 

 

 

oranje Modellbesucher

 

 

… ob die Farbe unserer Modellbesucher etwas damit zu tun hat, dass unsere Museografen aus Amsterdam kommen?

 

 

 

 

 

 

Zur Frankfurt-Story an dieser Stelle zu gegebener Zeit mehr….

Es wird leer…

Der Umzug ist jetzt deutlich spürbar – jeden Tag wird unser Büro leerer. Seit gestern fehlt ein Schreibtisch, heute ist das Besprechungstischchen nebst Stühlen und Materialcontainer verschwunden. Aber die sind glücklicherweise gut aufgehoben: Sie möblieren derzeit das mobile Büro im Bauwagen, den wir im Rahmen unseres Ausstellungsprojekt Stadtlabor-unterwegs im Ostend geparkt haben. Im Bauwegen sitzt meine Kollegin Katja Weber und wartet auf Besucher, die Objekte und Geschichten zum Ostend abgeben wollen. Mehr dazu auf dem Stadtlabor-Blog.