Can we be strangers in the house? Hosts wanted.

Should I take my shoes off? What should I bring to someone’s house the very first time I visit them? As a foreigner I don’t really know how people live in Frankfurt, and you know what else? I don’t really know too many people either, and I would really like to! Erik has been here longer but maybe he also has questions like those. He told me most of his friends are Latin Americans or speak Spanish, so there are still some things he curious about…

The Strangers in the house project is part of the Sommertour program of the Stadtlabor unterwegs this year and the historisches museum Frankfurt’s efforts to incorporate several perspectives of the city by different people. That way, people’s perspectives through our Latin American eyes will promote not only new and interesting views but also interaction among people and integration.

So to get in contact with people, learn about their stories and the many interesting things they can tell us about living in Frankfurt is the main goal of this transcultural visiting program and it fits perfectly my very own curiosity and eagerness to integrate into the city.

We already had some test experiences in Mainz and found out about how foundation memberships can help people with housing in Germany, how some people have specific family housing traditions, how German bathrooms can be beautiful, or they can have serious mold problems and how wine festivals and beauty contests can also be an interesting experience. So what else do Frankfurters have to tell us about their way of living through their own houses? If you feel like sharing with us and also having a taste of our culture and participating at a private exhibition in September, just get in touch with us at erica.deabreu@stadt-frankfurt.de and let’s all be strangers in the house!

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Sommer. Jetzt!

Was haben Bügel, Passivhaus, Wohnwagenstandplatz, Stadtführer, Albert Schweitzer, die Dürerstraße und Steinlestraße, WohnRaumSuche, Strangers, Rödelheim, Hausgemeinschaft und Bewohner des Howard-Philipps Hauses gemeinsam?

Sie alle geben Antworten auf die Frage: Wer wohnt wie in Frankfurt?

Und wenn man Probenraum, Stadt-Halten, Konspirieren 1-5, Fachwerkbrutalismus, neue alte Stadt, die Gründung der Frankfurter Botschaft, Frankfurt`s Colonial Amnesia, Straßenblick, Stadt und Krise, Friedhofsführung zu Frankfurter Frauen, Zurück in die Zukunft, Skizzenspaziergänge durch Frankfurt, Geschichten der Stadt hörbar machen und ich sehe was, was du dazu nimmt?

Einen wunderbaren Mix aus Methoden & Themen, um die Stadt zu erforschen.

Denn: Sie startet, endlich, unsere Sommertour 2016. Ab kommendem Sonntag ist das Stadtlabor unterwegs mit künstlerischen Interventionen, Workshops, Stadtspaziergängen, Lesungen und elf Antworten auf die Frage: Wer wohnt wie in Frankfurt? An 37 Tagen sind wir mit 42 Aktionen an 25 Orten und mit 25 beteiligten Gruppen in der Stadt unterwegs und fragen uns: Was ist Frankfurt, Wer macht Stadt, Welche Perspektiven gibt es auf und welche Positionen zur Stadt?

Wir starten am 26.6. mit dem Künstler Kai Söltner und spazieren durch die Stadt, um Proben von Frankfurter Orten zu entnehmen, die hinterher in Globuli transformiert werden und in zwei Shows (am 17.7 und 28.7.) von Teilnehmer/innen eingenommen werden können. Mit dabei ab 14:30 Uhr im koreanischen Garten des Grüneburgparks ist unser Stadtlaborfahrrad –  als Kuchen- und Willkommensfahrrad. Am 8.7. gibt es dann ab 18 Uhr eine große Eröffnungsfeier mit der ersten mobilen GPS-Bar zum Thema Konspirieren 1 – agitieren und propagieren von Red Park, Aktionen vom Museum und den Kooperationspartnern von Frankfurt deine Stadt. Wo? Das wird 48 h vorher hier veröffentlicht. Am 31.7. gibt es ein Special zum Thema: Lesung, Live-Feed, Stadt. Erstmalig probieren wir Whatsapp als Live-Ticker aus. Klassische literarische Stadterkundung trifft somit auf digitalen Lebensstil: Zwei befreundete Autoren, er aus Frankfurt, sie stadtfremd, spazieren durch die Straßen und schicken sich per Handy ihre Beobachtungen in Form von Notizen, Bildern, Zitaten, Audioaufzeichnungen. Dabei werden sie selbst beobachtet: Die „Zuschauer/innen“ können auf dem Projektblog oder per Whatsapp direkt mitlesen und den Weg verfolgen. Daraus entsteht ein Text, den die beiden Autoren dem Frankfurter Publikum bei einer Lesung im Museum präsentieren. Um am 31.7. per Whatsapp live dabei zu sein, sind drei Schritte nötig: 1. Legen Sie für die Rufnummer +491711757260 einen Kontakt an. 2. Senden Sie an diesen Kontakt eine Nachricht mit „live“. 3. Verfolgen Sie die multimediale Stadterkundung am 31.7. live mit.

Mit auf Forschungstour gehen bei den Aktionen auch Kamera, Audiogerät, Block und Stift, um fleißig Beiträge für unsere digitale Stadtkarte zu sammeln, die im Herbst online gehen wird und alle einlädt, ihr Wissen über Frankfurt zu teilen. Über die Aktionen der Sommertouren berichten wir auch auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram, Twitter und Facebook mit dem Hashtag #stadtlaborhmf.

Eine intensive Planungszeit, spannende Workshops, kuratorische Beratungen und individuelle Treffen im Café, Museum, Stadtteilbüro am Bügel, Malerviertel und, und, und liegen hinter uns. Nun freuen wir uns die Projekte an vielen Orten in Frankfurt umzusetzen, zu begleiten und zu sehen: Frankfurt ist viele Städte! Mehr zum Programm  und aktuelle News über die Sommertour finden sie hier.

Bis zum 17. September 2016 laden wir alle herzlich ein, mit uns die Stadt zu erforschen und viele Perspektiven auf Frankfurt kennenzulernen!

 

Sommertour 2016 – mein Frankfurt-Modell & Stadtlabor unterwegs

 

Sommertour oder Stadtlabor unterwegs oder mein Frankfurt-Modell ein zweites Mal on Tour? Warum nicht eine Kombination für den Sommer 2016 wagen!

Das historische museum frankfurt wird zum Stadtmuseum im 21. Jahrhundert. Ab 2017 zieht die Gegenwart im Museum ein: Die neue Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! bringt aktuelle Perspektiven auf Frankfurt ins Museum und fragt nach dem Expertenwissen seiner 700.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Am besten können Frankfurts Geschichten, Nachbarschaften und Merkwürdigkeiten von ihren Bewohner/innen selbst erzählt werden. Dafür ist es wichtig aus dem Museum in den Stadtraum zu gehen, Expertenwissen vor Ort aufzuspüren und die digitale Frankfurt Jetzt! Sammlung anzustoßen.

Ergebnisse der Frankfurt-Modell Sommertour 2015 – eine Pop-Up-Ausstellung

Auf der Sommertour 2015 wurde Material und Wissen für den Modellbau gesammelt und alle 42 Stadtteile besucht. Die Ergebnisse sind vom 8.-10.April im Museum in einer kleinen Pop-Up-Ausstellung zu sehen. Ein Wochenende lang sind im Leopold-Sonnemann-Saal die Ergebnisse der partizipativen Stadtteilerforschung ausgestellt. 1.333 Fragebögen, 28 Stadtteilkarten mit 1.166 markierten Orten und 11 gebastelte Mental Maps haben wir im Sommer gesammelt. Die Pop-Up-Ausstellung fasst die vielfältigen Quellen zusammen und gibt einen Einblick in das gefühlte Frankfurt: Was sind die Lieblingsorte der Frankfurter/innen? Wie wurden die unterschiedlichen Stadtteile beschrieben? Und welche Themen sind für ganz Frankfurt relevant? Alle Besucher/innen haben in der Ausstellung auch die Möglichkeit ihren wichtigsten Frankfurter Ort mit einem mitgebrachten Objekt zu markieren. Wir sammeln bis Sonntag um 15 Uhr, dann wird das gemeinsam gebaute Frankfurt-Modell fotografiert und Sie können Ihr Objekt wieder mitnehmen oder dem Modellbauer überlassen. Den Abschluss des gesamten Projekts möchten wir am Sonntag, den 10. April ab 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen feiern.

Wie geht das Projekt im Sommer 2016 weiter?

Mit Aktionen im Stadtraum, bei denen Beiträge für die interaktive Internetplattform gesammelt und stadtteilübergreifende Perspektiven und Fragen zu Frankfurt diskutiert werden. Sie bilden den Anfang einer ständig wachsenden Frankfurt Jetzt!-Sammlung. Dabei werden Beiträge für die digitale Plattform für mein Frankfurt-Modell gesammelt, genauso wie Methoden zur Stadterkundung, die weitere Zugänge zu Frankfurt ermöglichen, um das Wissen über die Stadt stetig zu erweitern. Das Ziel ist es, die Stadt aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar zu machen und zu zeigen: Frankfurt ist viele Städte!

Der erste „Call for Participation“ ist vorbei. Hier fragten wir nach künstlerischen Forschungen, die sich mit der Stadt Frankfurt auseinandersetzten. 30 Bewerbungen sind eingegangen und wir freuen uns diese vielen spannenden Projekte zu sichten und einige auszuwählen, die im Sommer zu sehen sein werden. Neben den künstlerischen Forschungen zur Stadt wird es alternative Stadtspaziergänge, eine Lesung, zwei Workshops und eine Stadtlabor-Frage zum Thema Wohnen geben. Und dazu folgt auch gleich der nächste „Call“ zum mit machen. Am 12. Mai um 18.00 Uhr laden wir ins Museum ein und fragen: Wer wohnt wie in Frankfurt? Ob in Wohngemeinschaft, Loft, Seniorenheim, Altbau, Neubau, Hochhaus, Bauwagen, besetztem Haus, saniertem Haus, Eigenheim oder auch ohne Haus. Sie als Einwohner/innen sind die Experten für die Stadt! Wir laden Sie deshalb herzlich ein, Ihre Erfahrungen, gegenwärtigen Wohnsituationen und Geschichten mit uns zuteilen und einen Beitrag für unsere Sommertour 2016 zu gestalten.

 

 

Das Stadtlabor Gallus verabschiedet sich

Gemeinsam mit 70 Stadtlaborantinnen und Stadtlaboranten feierten wir am 13.11.15 den Abschluss der Stadtlaborausstellung – Ein Viertel und ein Ganzes im Gallus. Zur Feier des Tages luden wir alle Beteiligten in das historische museum frankfurt ein, wo wahlweise die Wechselausstellung zu Paul Ehrlich oder eine Mundartführung mit Bäppi la Belle durch die aktuelle Dauerausstellung besucht werden konnte. Danach gab es in geselliger Runde im Sonnemann-Saal bei Kaffee und Kuchen eine Rede von Puneh Henning und die Präsentation der Filmdokumentation zur Ausstellung von Jasper Landmann. Zum Abschied erhielten alle Beteiligten ein Exemplar der fertigen Dokumentation, in der die zahlreichen Beiträge rund um die Ausstellung skizziert sind und auch der Film beigelegt ist. (Die Dokumentation gibt es im Museum zu kaufen!)

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren Beitrag am Stadtlabor im Gallus bedanken!

 

 

Lessons learned: Frankfurt-Modell 2015

 

Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! / Frankfurt-Modell. Sommertour von Juni bis September 2015 -Stop Motion 27.08.15

Im Sommer waren wir 4 Monate lang mit einem Lastenfahrrad auf Stadtteil-Tour. Das Ziel war eine gemeinsame Erforschung Frankfurts, bei der alle 700.000 Einwohner/innen eingeladen wurden, sich zu beteiligen. Stereotypen wurden befragt, wichtige (Un-)Orte mit Klebepunkten markiert und viele Geschichten wurden erzählt. Das gesammelte Wissen soll dem Künstler Herman Helle als „Bauanleitung“ für ein lebendiges Frankfurt-Modell dienen, das ab 2017 in der Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! zu sehen sein wird. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Was wir aus der ersten Sommertour gelernt haben, möchten wir schon unterwegs mit euch teilen und weil das Thema auch die #BesucherMacht betrifft, freuen wir uns damit on top zur aktuellen Blogparade von Marta Herford beizutragen.

Zahlen bitte!
Unterstützt durch das kinder museum unterwegs und eine Vielzahl an Keyworkern vor Ort, konnte die partizipative Stadterforschung erfolgreich umgesetzt werden: genau 1333 ausgefüllte Fragebögen aus 43 Stadtteilen, 140 Fotos von Frankfurter Lieblingsorten, 28 markierte Stadtteilkarten und 8 kreative Mental Maps wurden gesammelt. 35 Tour-Termine hat das Team absolviert und dabei sicher mehr als 500 km Fahrradstrecke hinter sich gebracht. Die Projekt-Website wurde seit Juni von 3555 Usern besucht. Unzählbar hingegen sind die Kontakte, die wir dabei zu den Frankfurter/innen geknüpft haben. Sie sind die Grundlage für einen lebendigen Citizen-Science-Austausch und eine kollektive Frankfurt Jetzt! Wissenssammlung.

Warum machen wir das?
Gemeinsam mit Stadtexpert/innen möchte das hmf die Gegenwart und Zukunft der Stadt untersuchen. Als Expert/innen gelten alle 700.000 Frankfurter/innen, die die Stadt durch ihre Wahrnehmung und Nutzung formen. Ihre Expertise tritt in den unterschiedlichsten Formen auf: als implizites Erfahrungswissen, in persönlichen Geschichten oder durch ortsspezifisches Insiderwissen. Und zeigt: Frankfurt ist viele Städte, die sich zudem stetig verändern. Citizen Science ist nicht unsere Erfindung, aber als Museum können wir uns der Erforschung, Sammlung und Vermittlung dieser prozessualen Vielstimmigkeit mit einer eigenen Dauerausstellung widmen. Damit gehen einige Fragen einher: Wie können möglichst viele Frankfurter/innen beteiligt und repräsentiert werden? Welche Formate eignen sich? Und wie können ihre Beiträge in eine ständig wachsende digitale Sammlung eingepflegt werden?

Wie machen wir das?
Bislang haben wir mit der partizipativen Ausstellungsreihe Stadtlabor unterwegs fünf Stadtteile gemeinsam mit vielen Hundert Ko-Kuratoren/innen thematisiert und diskutiert. Hier haben wir mittlerweile eine ausgefeilte Projektstruktur entwickelt. Mit dem Frankfurt-Modell nehmen wir nun die ganze Stadt auf einmal in den Blick und müssen dazu neue Formate und Methoden entwickeln. Partizipative Museumsarbeit ist weiterhin die Grundlage dafür, allerdings wollen wir beim Frankfurt-Modell eine Form der Zusammenarbeit anwenden, die Nina Simon in ihrem Buch über „The Participatory Museum“ als „Contribution“ bezeichnet. Konkret heißt das: wir geben ein Thema vor und sammeln multiperspektivische Beiträge dazu. Bei dieser Sommertour waren unsere Methoden denkbar simpel: ein Fragebogen auf Papier und im Internet, eine Stadtteilkarte mit grünen und roten Klebepunkten, ein Lastenfahrrad mit Sonnenschirm und ein großes Team an Mitarbeiterinnen, ehrenamtichen Helferinnen und Praktikanten/innen. Dazu vereinzelte Aktionen im Internet: ein Foto-Wettbewerb auf Facebook, Austausch mit Stadtteil-Facebook-Gruppen und die Verschlagwortung #FrankfurtModell auf allen Kanälen.

Was haben wir herausgefunden?
Auf diese Art und Weise haben wir vor allem Stimmen und Meinungen über die Stadtteile gesammelt. Wir können durch die zusammengetragene Multiperspektivität besser einschätzen, welche Landmarks für Stadtteile wichtig und welche Probleme virulent sind, wie die Infrastruktur im Alltag erlebt wird, welche Orte wie genutzt werden und wie es sich anfühlt, dort zu leben. So ergeben sich überraschende Nachbarschaften von Stadtteilen, die die gleichen Eigenschaften teilen. Und erstaunliche Erkenntnisse: wie die Dominanz der grünen Farbe in der Wahrnehmung der Stadt und das allgegenwärtige Gefühl: lasst doch das Dorf in der Stadt. Bei der Evaluierung ist deutlich geworden, dass eine Verschränkung von online- und offline-Aktivtäten wichtig ist, um verschiedene Gruppen zu beteiligen und nicht die künstliche Trennung der beiden Ebenen zu befördern. Social Media läuft nicht einfach, sondern braucht Betreuung und auch altmodische Methoden wie Newsletter haben für das Projekt eine große Reichweite erzielt.

Zum Weiterdenken…
Wir sind nicht das Stadtplanungsamt und auch kein Architekturbüro. Unser Anliegen ist die gegenwärtige Stadt gemeinsam mit anderen Wissensträgern zu untersuchen und dadurch relevante Stadtthemen im Dialog zu verhandeln. Frankfurt gilt als Stadt der Superdiversität, in der kein kulturelles Erbe, keine Religion, Sprache oder Herkunft als gegeben angenommen werden kann. Die Stadt ist der einzige gemeinsame Bezugspunkt und das Frankfurt-Modell ist der museale Spiegel dieser Annahme.

In der gegenwärtigen Diskussion um die Rolle der Museen in der Gesellschaft werden vielfältige Ansprüche gestellt: Identitätsstiftung und Sinngebung, sozialer Austausch und digitale Erweiterungen, Niedrigschwelligkeit, Barrierefreiheit und Multiperspektivität, Erlebniswelten und Reflektionsräume, Aura und Bildungsauftrag, Kennzahlen und Evaluierung, etc… . Der Umgang mit diesen Herausforderungen kann nur ein offener sein, der Neues wagt, mit Formaten und Medien experimentiert und dabei die Kernkomptenzen des Museums und seiner Mitarbeiter/innen fruchtbar und in Kooperation mit anderen kreativ einsetzt. Das Frankfurt-Modell ist ein Beispiel für ein solches Unterfangen und wir freuen uns, dass es im Sommer 2016 mit einer zweiten und trotzdem ganz neuen Tour weitergeht!

So grün ist Frankfurt Frankfurter Allerlei Lieblingsorte allerlei-teil2

 

mein Frankfurt-Modell

Das Frankfurt Jetzt!-Team hat in diesem Sommer nicht nur eine Stadtlabor unterwegs-Ausstellung, nämlich „Gallus – ein Viertel und ein Ganzes“ mit über 200 Beteiligten auf die Beine gestellt. Das Team ist außerdem mit dem Projekt „mein Frankfurt-Modell“ in allen 43 Frankfurter Stadtteilen unterwegs.

Die Idee ist, mit diesem Projekt für das große künstlerische Stadtmodell, das für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! von Hermann Helle gebaut wird, die Frankfurter nach ihren Stadtteilen zu befragen. Wir haben schon davon berichtet, hier gehts zu dem Beitrag in diesem Blog. Wir wollen wissen, was auf dem Stadtmodell besonders hervorgehoben werden soll. Denn der Künstler kennt Frankfurt noch nicht. Er braucht Hilfe und Input von allen Frankfurter/innen.Wir sammlen Lieblingsorte und Unorte, und bitten die Frankfurter an einer Fragebogeaktion teilzunehmen.

Jeder, der uns noch nicht auf einem der zahlreichen Stadtteil-, Dorf- und Straßenfeste getroffen hat, kann auch einen Fragebogen online ausfüllen.

Neulich erst waren wir in Eschersheim auf einem Fest der Emmaus-Gemeinde. Es war an einem der heißen Sommer-Wochenenden. Zwischen Kuchenbuffet, Bratwurstständen und Chorfest im Schatten der Emmauskirche in Alt-Eschersheim haben wir viele Gespräche geführt und Fragebogen ausgefüllt.

Alle Fotos sind von Stefanie Kösling.

#FrankfurtModell Sommertour

historisches museum frankfurt: FrankfurtModell in Oberrad, © hmf

historisches museum frankfurt: FrankfurtModell in Oberrad, © hmf historisches museum frankfurt: FrankfurtModell: das Niederursel-Team_6-6-2015 © hmf historisches museum frankfurt: FrankfurtModell in Oberrad,Kinder_30-5-2015  © hmf historisches museum frankfurt: Franzi Mucha und mein Frankfurt-Modell Fahrrad (c) hmf

 

 

 

 

 

Von Juni bis September 2015 sind wir auf Tour mit einem neuen Frankfurt Jetzt! Projekt: mein Frankfurt-Modell. Unter dem Motto „Zeigen Sie uns Ihr Frankfurt!“ und mit dem Hashtag #FrankfurtModell fordern wir zur kollektiven Stadterkundung offline und online auf, die in einem künstlerischen Modell umgesetzt wird.

Dabei haben wir drei Ziele:

  • alle Frankfurterinnen und Frankfurter sollen erfahren, dass wir das heutige, lebendige Frankfurt in einem künstlerischen Modell 2017 ins Museum bringen!
  • Das Modell und die zugehörige Internetplattform bauen auf die Partizipation der Frankfurterinnen und Frankfurter!
  • Breite Teilnahme auf www.mein-frankfurt-modell.de und bei den Aktionstagen in den Stadtteilen!

Um dem großen Vorhaben gerecht zu werden, alle 43 Frankfurter Stadtteile in diesem Sommer zu besuchen, haben wir zum Glück auf die mittlerweile schon fünfjährige „Unterwegs-Erfahrung“ des Stadtlabors bauen können. Wir knüpfen an Strukturen in den Stadtteilen an, nutzen schon bestehende Online-Angeboten zum Thema (z.B. auf Facebook und Twitter) und beziehen Experten und Expertinnen vor Ort mit ein. Wir arbeiten mit Keyworking und verstehen das Museum als Netzwerker, der ein relevanter Teil der Stadtgesellschaft ist. In diesem Netzwerk fallen dem Museum besondere Aufgaben zu: temporäre Ausstellungsprojekte, geknüpfte Beziehungen und Perspektivenwechsel brauchen einen permanenten Ort für Sammlung und Nachhaltigkeit.

Mit mein Frankfurt-Modell möchten wir diese Ansprüche umsetzen. Dabei involvieren wir die Frankfurterinnen und Frankfurter bereits im Entwicklungsprozess des Modells und der digitalen Plattform, beziehen ihr Wissen und Feedback in die Konzeption mit ein und bieten bereits  Anknüpfungspunkte.

Als ersten Schritt beginnen wir diesen Sommer mit der Frage: Was sind die Besonderheiten, Eigenarten, Merkwürdigkeiten der Stadtteile? Welche Orte und Unorte sind wichtig für das Modell? Welche Geschichten und Insider-Informationen gibt es? Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme beim Aktionsstand und im Internet. Apropos… die Twitter-Community darf sich über ein besonderes Event im Laufe des Projekts freuen! #Überraschung #Bald

Riskieren Sie das Scheitern!

historisches museum frankfurt: Schilder Stadtlabor

historisches museum frankfurt: Diskussionsrunde

historisches museum frankfurt: volles Haus

historisches museum frankfurt: Wanderkarten

 

 

 

 

 

 

Was eine Stadt ist, wird durch die Alltagspraktiken der Städter*innen dynamisch inszeniert. Kollektiv wird ein Netz an Bedeutungen gestrickt, das sinn- und identitätsstiftend ist und damit die gefühlte Stadt manifestiert und repräsentiert. Dieses Wissensnetz ist die Grundlage des städtischen Selbstverständnisses und damit ein verheißungsvoller How-To-Wissensschatz für Museen. Besonders Stadtmuseen haben mit diesem flüchtigen Untersuchungsgegenstand zu kämpfen und entwickeln unterschiedliche Strategien im Umgang mit den performativen Akten der Sinngenerierung. Dabei stehen sie einer Vielzahl neuer urbaner Artikulationsformen und Akteur*innen gegenüber, die zunehmend als wichtige „Quellen“ erkannt werden. Partizipation ist in dieser Konstellation ein Schlüsselbegriff in doppelter Hinsicht, da das Phänomen der städtischen Selbstorganisation nach kreativer Teilhabe strebt und Museen zunehmend an diesem Punkt ansetzen.

Am 29. Oktober 2014 diskutierten im historischen museum frankfurt die Stadtlabor- Kuratorinnen und -Partizipienten zusammen mit dem Journalisten Hanno Rauterberg das spannungsreiche Aufeinandertreffen von Museen und urbaner Kultur. Beteiligt waren Cornelia F.C. Heier, Sybille Fuchs, Frank Paulun, Sonja Thiel, Angela Jannelli und Susanne Gesser.

Ausgangspunkt waren die Gedanken, die Hanno Rauterberg in seinem 2013 erschienen Buch „Wir sind die Stadt!“ entwickelt hat. Guerilla Gardening, Urban Gaming und Guerilla Knitting sind Phänomene, die das Aufkommen einer neuen urbanen Kultur verkörpern. Sie ist von einem gesteigerten Verlangen nach Kollektivität gekennzeichnet. Die Rückeroberung des urbanen Raums ist von den Auswirkungen der digitalen Moderne geprägt: nicht mehr Automobil, sondern Smartphone gewährleisten Mobilität. Mit diesen Kommunikationsmitteln erreichen kleine Initiativen ungeahnte katalysierende Effekte im Sozialen, sind jedoch temporär beschränkt und fluide.

Rauterbergs Thesen wurde mit den Erfahrungen aus dem partizipativen Ausstellungsformat „Stadtlabor unterwegs“ des historischen museums frankfurt kurzgeschlossen. Seit 2010 entwickelt das Stadtlabor-Team Ausstellungen, die sich dem gegenwärtigen Frankfurt widmen. Um die gefühlte, lebendige, erlebte Stadt auszustellen, bedarf es vieler Stimmen und Blicke, die in Zusammenarbeit mit Stadtlaborant*innen artikuliert werden. Diese sind als Co-Kurator*innen in den Ausstellungsprozess von Anfang an involviert, bestimmen ihre Inhalte, Thema, Anmutung und Orte. Das Museum ist für die Ausstellungsexpertise zuständig, organisiert und moderiert den Prozess. Nach einjähriger Zusammenarbeit löst sich die Gruppe wieder auf. In dem jährlichen Projektzyklus bot die Veranstaltung eine kurze Pause zum Luftholen und reflektierten Rückblick: Wie verschieben sich die Rollen der Beteiligten? Was ist die Motivation der Stadtlaborant*innen? Welche Konflikte und Konsequenzen sind zu beobachten?

 Soziale Skulptur, soziale Anerkennung, Social Curator

Also Zoom: hinein in die Meinungen der Beteiligten. Wie unterscheidet sich der Blick von außen und innen?

Die Stimmen der Stadtlaborant*innen spiegeln ihre verschiedenen Hintergründe wider: während die Künstlerinnen Cornelia F.C. Heier und Gabriele Juvan die Verbindung von künstlerischer Tätigkeit und sozialer Kommunikation betonen, findet der Sozialarbeiter Frank Paulun gerade den Kontakt mit der brodelnd-kreativen Szene beim Stadtlabor ansteckend. Die Naturwissenschaftlerin Sybille Fuchs spricht vom Katalysator, der dafür sorgt, dass zwei Elemente miteinander reagieren. In allen Aussagen wird deutlich: das Stadtlabor ist ein Experimentierfeld für alle mit offenen Strukturen. Trotzdem kann in den letzten Stadtlabor-Projekten ein deutlicher Zuwachs an beteiligten Künstler*innen beobachtet werden. Dass das Stadtlabor trotzdem nicht zu einer „Kunsthandwerksmesse“ wird, liegt an dem gemeinsamen Prozess, der alle Teilnehmer*innen zusammenführt. Die einzelnen Beiträge werden als Teil einer gemeinsamen Ausstellung entwickelt und sind in der Mehrzahl „Gruppenarbeiten.“ „In diesem Labor lernen alle Beteiligten“, sagt die Künstlerin Gabriele Juvan und hebt auf ihre Frustrationstoleranz ab, die sie in der Zusammenarbeit mit den Parkreinigern der integrativen Drogenhilfe FriedA e.V. erst aufbauen musste. Die Kuratorinnen sehen sich immer anderen Konstellationen ausgesetzt, in denen die richtige Kommunikation erst im Prozess miteinander entsteht. Die Beteiligten lernen durch die große Bandbreite der Biografien und Motivationen der anderen eine offene Auseinandersetzung auf Augenhöhe und werden in eine Form der emanzipativen Arbeit eingeführt.

Stadtlabor unterwegs: hybride Struktur zwischen Museum und urbaner Bewegung

„Der organisatorische Quatsch (das Beantragen von Genehmigungen beispielsweise) wird einem abgenommen ohne, dass ein Eingriff/Übergriff auf die Inhalte vorgenommen wird.“, sagt Cornelia F.C. Heier. Ist das Museum also Ermöglicher? Oder findet hier eine Domestizierung wilder Urbanität statt? Wir haben es beim Stadtlabor ja nicht mit Urbanismus von unten zu tun und alle scheinen so auffällig friedlich und harmonisch. Da wird schnell die Frage nach den Konflikten laut: wie wird denn in diesem Rahmen mit kritischen Themen umgegangen? Es wird auf eine Darstellung verschiedener Meinungen abgezielt, dabei bewegt sich das Museum als städtische Institution in einer Grauzone, in der es leicht mit anderen Ämtern Schnittmengen entwickelt. Die administrativen Zuständigkeiten in der Stadt überschneiden sich mit den Themen der Ausstellung – das Stadtlabor und seine wichtigste Ressource, das implizite Stadtwissen, sind interdisziplinär und halten sich nicht an Ämter und Bereiche. Hier ist die innerstädtische Vernetzung und Integration anderer Ämter die Grundlage für ein Gelingen. Konflikte zeigten sich bei der letzten Ausstellung „park in progress. Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen“ auch in der Auseinandersetzung mit anderen Stadtbewohner*innen: die Outdoor-Ausstellung in der Grünanlage war den Besucher*innen 24/7 zugänglich, Vandalismus fand vielfältig statt. Konflikte im Team wurden nicht beschrieben. Wichtig ist die Balance: produktive Konflikte sollten zugelassen werden.

Was bleibt und wie ist der Erfolg messbar?

Ein Stadtlaborant beschreibt seine persönliche Erfahrung so: „Ich habe begriffen, dass die Stadt mein Raum ist und der muss nicht so bleiben wie er ist.“ Im besten Falle wird durch das Format also ein aktiver Zustand vermittelt, der die Stadtbewohner*innen „empowert“. Die Stadtlaborantin Helga Franke nennt das: kleine Agoren schaffen. Sie geht davon aus, dass Städter*innen beispielsweise nicht mehr gewohnt sind, sich im öffentlichen Raum zu artikulieren. Sie könnten nur durch Projekte wieder daran heran geführt werden. Mit dem LeseSchreibKollektiv trägt sie den Empowering-Anspruch weiter, wird zum Keyworker, verlängert und potenziert das Stadtlabor. Auf der anderen Seite wird die Flüchtigkeit des Stadtlabors durch die Dauerhaftigkeit des Museums aufgefangen, woraus verschiedene Möglichkeiten der Repräsentation und Sammlung des Stadtlabors erwachsen. So wird im Neubau des Museums ab 2017 eine ganze Dauerausstellung dem Frankfurt Jetzt! gewidmet sein und auf die Stadtlabor-Inhalte aufbauen. Auch die Vernetzung unter den Stadtlaborant*innen und das Wissen um die grundsätzliche Gestaltungsfreiheit ihrer Stadt bleiben. Oft entstehen im Projekt ungewöhnliche Allianzen, lang schon angedachte Ideen können endlich verwirklicht werden und haben dann auch weiter Bestand (z.B. Kirchplatzgärtchen e.V.). Die Mitarbeit am Stadtlabor regt neue Ideen an und bereichert den Alltag ungemein. Der Blick auf die Stadt ist plötzlich von einer Vielstimmigkeit inspiriert, die dazu anstiftet, unsere eigene Geschichte in die große Erzählung einzupflegen. Und darin sind Museen ja nun mal wirklich gut. In diesem Sinne wünscht die Diskussionsrunde den zukünftigen Stadtlaborant*innen: utopistisch zu denken und die dargebotene Plattform ohne Ängste zu nutzen – „Riskieren Sie das Scheitern, denn das ist das Format dazu! Viel Glück.“

Nach Wien reisen und in einer utopischen Stadt ankommen

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen, von meiner Tagungsreise nach Wien direkt aus dem Kunsthistorischen Museum zu bloggen. Die Kollegen dort, die uns sehr herzlich aufgenommen haben, verzeihen mir hoffentlich, dass mein Augenmerk auf einer Tour durch Wien auf zwei andere auffällige Aspekte fiel: Dem begehbaren Stadtmodell Hypotopia und dem Mobilen Stadtlabor der TU Wien im Resselpark. Da wir gerade  park in progress. Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen laufen hatten, musste ich mir das natürlich genauer ansehen.

Hypotopia ist  zweierlei: ein stadtplanerisches und gesellschaftswissenschaftliches Gedankenmodell und eine Form des Protests. Eine selbstorganisierte Gruppe von Studierenden der TU Wien aus den Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Raumplanung und Informatik arbeitet seit Anfang Mai 2014 an der Entwicklung dieses Stadtmodells, das kein echtes Stadtzentrum besitzt. Die hypothetische Bau- und Planungskosten entsprechen der Summe Geld, die der Staat Österreich für die Pleitebank Hypo-Alpe-Adria aufbringen muss.

historisches museum frankfurt: Stadtmodell Hypotopia in Wien

historisches museum frankfurt: Stadtmodell Hypotopia in Wien

Durch ein Stadtmodell hindurchgehen zu können,  ist ein besonderes Erlebnis. Hypotopia steht noch bis zum 30.11.14. und ist von vielen Aktionen begleitet.

Das mobile Stadtlabor der Fakultät für Architektur und Raumplanung ist ein zeitlich begrenztes Gebäude aus sechs ausrangierten Containern. Hier konzipierten 30 Studierende im Rahmen des future.lab einen Raum für Seminare, Vorträge, Workshops und Ausstellungen.

historisches museum frankfurt: StadtlaborWien

Zurück nach Frankfurt – wer sich für das Frankfurter Stadtlabor interessiert: zwar ist park in progress. Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen schon zu Ende, die Debatte geht aber heute abend mit Wir sind die Stadt im historischen museum frankfurt weiter.

Wir schließen den Blog zum partizipativen Museum

Im Februar 2011 haben wir unser Blog zum partizipativen Museum online gestellt. Wir haben uns nun entschieden, das Blog zu schließen, da es nun genau ein Jahr her ist, dass der letzte Post online gestellt wurde.
Vor drei Jahren war die Diskussion um das „partizipative Museum“ im vollen Gange. Man hatte den Eindruck, dass kaum ein anderes Thema die Museumswelt so stark beschäftigte, wie die Frage, wer am Museum beteiligt werden soll und wie das am besten geht. Heute ist die Euphorie abgeflaut und es scheint fast so, als ob sich die Aufregung rund um das „P-Wort“ gelegt hat, ja, dass es vielmehr eher ein müdes Gähnen hervorruft. Zeit für eine Bilanz!

Im Team von „Frankfurt Jetzt!“ diskutieren wir viel über Partizipation. Wir beobachten, dass Partizipation mittlerweile vielerorts zum festen Bestandteil der Museumsarbeit gehört. Häufig bleibt sie aber auf die Vermittlungsarbeit beschränkt, z.B. als lustiges Mitmachangebot für Kinder, benachteiligte Jugendliche oder Migranten. Partizipation als „Zuckerle“ für Randgruppen, für alle, denen das „wissenschaftliche“ Museum nicht zugemutet werden kann, die man aber trotzdem irgendwie ansprechen muss??? Damit ist Partizipation zwar in der Institution Museum angekommen, sie ist aber weit davon entfernt, den Kern der Museumsarbeit zu berühren oder gar das Selbstverständnis der Institution zu verändern. Auf diese Weise kann man den Forderungen nach Mitbestimmung mit müdem Lächeln und generösem Abwinken begegnen: „Wenn Sie mitreden wollen, wenden Sie sich bitte an unsere Museumspädagogik.“

Unserem Verständnis nach umfasst Partizipation mehr. Sie zielt auf ein neues Verhältnis zwischen Museum und „Besuchern“ (die wir ja lieber als „Nutzer“ bezeichnen), ein Verhältnis, das auf Augenhöhe spielt, das den Dialog sucht und an den Meinungen und Erfahrungen all der anderen Experten da draußen interessiert ist. Dafür haben wir bereits Formate, wie zum Beispiel das Stadtlabor, die Bibliothek der Alten oder das Sammlungsprojekt zur „Occupy-Bewegung“. Und wir arbeiten derzeit an der Entwicklung neuer Formate und Andockmöglichkeiten, so dass Partizipation auf allen Ebenen der Museumsarbeit stattfinden kann. Partizipation soll im historischen museum frankfurt nicht nur ein „Vermittlungstool“ sein, sondern die Institution verändern, sie soll menschlich, ansprechbar und nahbar für ihre „Nutzer“ sein. Daher sind wir gar nicht so traurig darüber, dass wir jetzt den Blog zum partizipativen Museum schließen, schließlich findet sie bei uns im Herzen der Institution statt. Partizipationsthemen sind daher letztendlich auch viel besser auf diesem Blog aufgehoben als auf einer extra-Seite!