Sammeln + Pflegen

Adventsbasteln für die Weihnachtsfeier

Der dritte Adventssonntag stand bei mir ganz im Zeichen der Bastelleidenschaft. Alles fing damit an, dass im Museum aus Feuerschutzgründen keine Kerzen brennen dürfen. Für die geplante Weihnachtsfeier im restaurierten Altbau sorgten daher farbige Lichtkegel für Atmosphäre. Dennoch wünschte ich mir weitere stimmungsvolle Details und beschloss, mich gleich selbst darum zu kümmern. So entstand die Idee, neben den obligatorischen Nüssen, Orangen, Schokotalern und dem Tannengrün, gebastelte Kerzen und Sterne auf den Tischen und im Raum zu verteilen.

Bei dem Stern habe ich mich für eine eindrucksvolle, dreidimensionale Variante entschieden, die aber gleichzeitig erfrischend einfach herzustellen ist. Die Bastelanleitung dazu möchte ich hier mit allen teilen.

Es wird nicht viel mehr als Papier frei nach Wahl, eine Schere und ein Klebestift benötigt. Zur Stabilisierung des Sterns kann optional auch ein kleiner Tacker eingesetzt werden. Für das Zuschneiden des Papiers können Lineal und Stift hilfreich sein.

In meinem Fall bestanden die Sterne aus einseitig gemusterten Geschenkpapier-Resten und das sieht am Ende dann ungefähr so aus:

Grundlage eines jeden Sterns sind sechs Papierquadrate beliebiger Größe.
Probehalber kann man mal mit Quadraten aus einem DIN A4-Blatt starten.
Denn je kleiner die Quadrate, desto kniffliger die Klebearbeit.

Die Quadrate werden diagonal zu Dreiecken gefaltet.

In die langen Seiten der Dreiecke werden parallel zu den kurzen Seiten jeweils drei Einschnitte gemacht. Die Einschnitte dürfen sich in der Mitte aber nicht treffen, es soll ja nichts weg- oder ausgeschnitten werden. Die Einschnitte sollten möglichst im gleichmäßigen Abstand erfolgen. Ein Ausmessen ist aber nicht nötig. Kleine Unregelmäßigkeiten fallen am Ende überhaupt nicht auf.

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Anschließend faltet man die Dreiecke wieder auseinander und beginnt die Klebearbeit.

Das Papierquadrat hat nun im Inneren mehrere angedeutete Quadrate. Die losen Ecken des kleinsten biegt man nun zueinander und klebt sie mit einem Klebestift zusammen.
Ein kleiner Tipp: bei glattem und schlecht klebendem Papier hilft es, den kleinen Finger oder einen kleinen Stift als Gegendruck in die entstehende Röhre zu halten.

Damit ist auch schon der Schwierigste Teil überstanden. Nun wird das Blatt gewendet und weiter geht es mit dem nächsten freien Ecken.
Die werden wie zuvor zusammengeklebt, nur eben diesmal aber auf der anderen Seite des Papiers.

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Wenn man, wie in meinem Fall, auf beiden Seiten unterschiedlich gemustertes Papier verwendet, sollte man darauf achten, immer auf der gleichen Seite mit dem Kleben anzufangen – es sei denn, man möchte bewusst einen ungleichmäßig gemusterten Stern erhalten.

Und so geht es immer weiter; Blatt umdrehen und die freien Ecken zusammenkleben,
bis alle vier Ecken verklebt sind. Das wird für alle sechs Quadrate wiederholt.

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Nun werden jeweils drei der sechs Stern-Teile an den Spitzen zusammengeklebt. Die einzelnen Stern-Teile sollten so angeordnet werden, dass alle einheitlich in die gleiche Richtung weisen.

Schlussendlich werden die beiden so entstandenen Sternhälften zusammengeheftet. Bei so glattem Papier wie in meinem Fall, hilft nur ein Tacker oder Nähfaden. Bei Bastelpapier reicht evtl. auch erneut ein Kleber.

Für Mehr Stabilität kann man nun auch die sechs Stern-Teile an ihren jeweiligen Berührungspunkten miteinander verbinden. Erneut bietet sich hier ein kleiner Tacker an.

Und das ist das Ergebnis:

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

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