Abreissen + Bauen

An allen Ecken gleichzeitig…./Baustellenbegehung

Während die komplizierten Schalarbeiten hoch oben an den Dachgeschossen des Eingangsgebäudes und Ausstellungshauses ausgeführt werden, wird gleichzeitig der Anschluss des Neubaus an den Saalhof im Westen des Gebäudes vorbereitet. Auf der Ostseite wird tief unten noch ein Stück Bohrpfahlwand zurückgebaut und die mittelalterlichen Mauerreste, die früher schon zu sehen waren, wieder freigelegt.

Bei diesen Arbeiten wurde ein Stück der karolingischen Stadtmauer freigelegt. Eine kleine Sensation, denn diese Mauer ist sehr gut erhalten und es war nicht bekannt, dass dovon hier noch etwas erhalten ist! Der staufische Palas gründet auf dieser Stadtmauer, die hier drei Meter stark ist. Vom späteren Museumscafé aus wird man dieses Stück Mauer sehen, das einzige Stück der noch erhaltenen karolingischen Mauer im Stadtgebiet, das sichtbar sein wird.

Beide Dächer werden im Betonguss ausgeführt und nicht gezimmert, da auch dort eine Bauteilaktivierung eingefügt wird. Dies macht die Schalarbeiten so aufwändig. Ein Rundgang über die Baustelle im obersten Geschoss ist etwas Besonderes, solange das Dach noch nicht ganz geschlossen ist. Hier scheint die umgebende Stadt mit ihren Hochhäusern und dem Dom greifbar nahe zu sein.

 

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