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Big Ebbel – Wie gemütlich ist Frankfurt?

Frankfurt haftet nicht gerade das Klischee an, zu den gemütlichsten Städten Deutschlands zu gehören. Und doch oder gerade weil Frankfurt sich mit dem Image der „Mainmetropole“ einen ambivalenten Ruf irgendwo zwischen Skyline, Bankenstadt, Flughafen und Messe eingehandelt hat, sind Ebbelwoi und Grüne Soße relevante Gegenpole in der städtischen Selbstinszenierung (Big Ebbel). Dem Stereotyp des hektischen, kalten, business-orientieren „Mainhattan“ wird eine ganz andere Eigenschaft gegenübergestellt: die gesellige Ebbelwoi-Kultur. Sie ist weniger an Hochhaus-Architektur als vielmehr an soziale Räume geknüpft – an Orte, von denen Frankfurter*innen behaupten, sie hätten sich dort schon mal wohlgefühlt. Projektionen allerorten und wir projizieren mit, werfen Bilder an die Gewölbewände des Museums und wollen von unseren Gästen und Besucher*innen wissen: was ist überhaupt gemütlich an Frankfurt? Wie schmeckt Gemütlichkeit? Wohnt Gemütlichkeit im Stadion, Theater oder doch eher am heimischen Kamin?

Zu bester Feierabend-Zeit tauschen wir Frankfurter Würstchen gegen Meinungen und Fragen zum Thema. Diese sind wichtige Grundlage für die Arbeit am neuen Museum, das ab 2017 die Besucher*innen mit einer überdimensionalen Schneekugel im Foyer begrüßen wird. Die Gemütlichkeit ist eine der acht Frankfurter Eigenschaften, die wir hier im Miniaturmodell greifbar machen wollen.

Am kommenden Dienstag, 11.03.2014 um 18:30 Uhr laden wir ein zum bunten Abend mit verschiedenen Gemütlichkeitsexperten aus den unterschiedlichsten Bereichen – Theater, Fußball, Soziologie, Museum – und Live-Publikums-Umfrage zur Gemütlichkeit.

 

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