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Café der Erinnerungen

Das künstlerische Langzeitprojekt von Mats Staub „Meine Großeltern“ ist eine tolle Anregung, über die eigenen Großeltern nachzudenken. Welche Ratschläge hatte die Oma eigentlich und welche Geräsuche und Gerüche verbinden wir mit dem Haushalt der Großeltern?

Im ersten Erinnerungscafé – mit Kaffee und Kuchen auf Goldrandgeschirr – erinnerten sich einige Besucher/innen anhand von mitgebrachten Objekten: Die Oma sammelte Fotos in einer kleinen, mit Muscheln beklebten Box, die Nanni vermachte ein 24-teiliges Service, das nun im Schrank in allen Ehren gehalten wird und der Ring am Finger erinnert unauffällig jeden Tag an die Großmutter. Sogar ein Stammbaum und beim Fotografen aufgenommene Familienfotos aus Transsilvanien um die Jahrhundertwende wurden aus der Schatzkiste ausgepackt. Wir danken allen für ihre Offenheit und ihre Erinnerungen!

Da waren die von uns mitgebrachten Objekte fast unnötig – sorgten aber dennoch für Erheiterung: Denn wer benutzt heute noch geschnitze Wäscheklammern oder einen eisernen Lockenstab? Die Reihe Erinnerungscafé wird im Rahmen der Sonderausstellung „Meine Großeltern“ fortgeführt: Weitere Termine sind der 28. Oktober, 25. November und der 20 Januar. Anmeldung erbeten. Vorträge und eine Theaterperformance (neuer Termin: 16/17./18 .November) gibt es außerdem! Mehr Infos hier!

 

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