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Das Frankfurter Opernhaus aus Pappe

Der Familienvater J. Kugler begann in den 1890er Jahren, angeregt von der Eröffnung des Frankfurter Opernhauses,  ein Opernhaus für seine Tochter zu bauen. Nicht aus Stein, sondern aus Pappe. Er benutzte vorgefertigte Bilderteile, dachte sich aber auch so viele Einzelheiten aus, dass es eine Weile dauerte, bis es fertig war. Die Tochter war dann schon erwachsen, so dass der Enkel davon profitieren konnte – die gesamte Familie beteiligte sich an zahlreichen Aufführungen.  Für das Opernhaus wurden sogar eigene Stücke geschrieben und dazu die passenden Kulissen angefertigt. Sogar elektrifiziert war es! Bis 1916 war es im Einsatz und wurde dann von der Familie sorgsam aufbewahrt.

In den 1960er Jahren schenkten die Besitzer das Kleinod dem historischen museum.  In der Frauenzimmer-Ausstellung war es zuletzt zu sehen. Nun liegt das Stück in viele Einzelteile zerlegt im Depot. Wir waren begeistert von den vielen kleinen Details und den tollen Kulissen. Entzückend fanden wir zum Beispiel die kleine Schachtel mit Schnee.

Diesen Schatz wollen wir natürlich unbedingt heben: das Opernhaus soll in Frankfurt Einst? ausgestellt werden. Bis dahin wollen wir es natürlich auch einmal aufbauen – in Gänze sieht es auch sehr eindrucksvoll aus!

 

 

 

 

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