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Das Museum der Dinge reist zu den Frankfurter Dingen

Das Werkbundarchiv-Museum der Dinge beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Dingen  – wie wir sie aus unserem alltäglichen Leben kennen, wie wir sie zu Hause stehen haben oder etwa aus familiären Zusammenhang kennen – Designstücke, Alltagsobjekte, Massenware….. Die Sammlung umfasst Stücke vor allem aus dem 20. Jahrhundert. Das Besondere am Museum der Dinge ist der vielfältige Dialog, der mit den Dingen auf vielerlei Ebenen geschieht; das Museum versteht sich als lebendiges Archiv.

Fragen zu Geschmack spielen etwa dabei natürlich auch eine Rolle. Ich erinnere mich an die Ausstellung mit den  bösen Dingen oder mit Gustav Pazaurek gesagt, die Dinge, die Geschmacksverirrungen aufweisen. Am interessantesten fand ich hierbei, dass die damals von Pazaurek 1909 aufgestellten Richtlinien bis in die Gegenwart verlängert wurden und ich doch hier eine von mir gern benutzte Kanne finden musste…

Kurzum: das Museum der Dinge bietet immer einen vielschichtigen Dialog über die Dinge – im Museum und außerhalb. Nun kommt das Museum der Dinge sozusagen nach Frankfurt: die Chefkuratorin Renate Flagmeier wird sich mit der Ausstellung von Karsten Bott und seinen Blick auf die Dinge auseinandersetzen. Am Mittwoch, den 17. Juni geht es in der Ausstellung um die von Karsten Bott gesammelten Dinge und was mit ihnen im Museum passiert – alle sind herzlich zur Führung und zum Vortrag eingeladen!

historisches museum frankfurt: Karsten Bott_Gleiche Vielfache, Foto: hmf/S. Kößling

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