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Der Frankfurter Wäldchestag reist nach Berlin

Unter den Bäumen des Frankfurter Stadtwaldes sammelt sich ein dichtes Gewimmel von Schmausenden, Trinkenden, Tanzenden, Schaukelnden… Drei Musikanten machen Stimmung in der Mitte der Ausgelassenen, rechts wartet Kundschaft vor einem Bierstand und vorne links einem Apfelweinstand –  ein verliebtes Paar hat es sich auf einem Teppich bequem gemacht und Kinder spielen auf den rollenden Bierfässern am Waldboden.

Der Wäldchestag in Frankfurt des 19. Jahrhunderts reist nach Berlin…

Die Frankfurter-Wäldchestag-Ikone, das kleinformatige Gemälde von Johann Heinrich Hasselhorst, einem Frankfurter Maler, das diesen ausgelassenen Moment festhält, ist seit dem 2. Dezember 2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin in der Ausstellung Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald zu sehen. Der Wald als Natur- und Lebensraum steht dort im Mittelpunkt und der Frankfurter Wäldchestag darf dort nicht fehlen…
Der Frankfurter Wäldchestag ist ein sehr altes, traditionelles Volksfest der Frankfurter/innen im Stadtwald, noch heute ein Jahreshighlight mit Kirmes und Schaustellerbuden, die auch schon im 19. Jahrhundert für Unterhaltung sorgten. Zur Geschichte und Bedeutung des Wädchestages für Frankfurt gibt es viel zu erzählen, so auch in der neuen Dauerausstellung Frankfurt Einst?, die 2017 auch das bekannte Hasselhorst-Gemälde präsentieren wird!

Bis zum 4. März 2012 ist das Wäldchestag-Fest von Hasselhorst noch im DHM Berlin zu sehen!

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