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Der Hindenburg-Lazarettzug im Museum

Vor 100 Jahren tobte der Erste Weltkrieg. Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg schlug im Februar 1915 die Winterschlacht in den Masuren gegen eine russische Armee. Es gab sehr viele Verwundete beider Seiten, die unbedingt versorgt werden mussten. Die Frankfurter Bürger organisierten zu diesem Zweck im März 1915 den Hindenburg-Lazarettzug. Es wurden Sach- und Geldspenden erbeten. Die Spender erhielten als Beleg einen kleinen Anhänger mit emailliertem Frankfurter Adler. Die Rückseite dieser quadratischen Plakette trägt eine Inschrift.

Ein solcher Spendenbeleg wurde dem Museum jetzt von der Darmstädter Sprachwissenschaftlerin Britta H. geschenkt. Sie erhielt die kleine Plakette vor über 40 Jahren von ihrer Klavierlehrerin, die Diakonisse war. Vielleicht hatte sie das Stück für diakonische Dienste im Ersten Weltkrieg erhalten. Jetzt bereichert es die Weltkriegssammlung im Historischen Museum Frankfurt.

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