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Die Schauspielerin Mathilde Einzig

Unsere Website Frankfurter Frauenzimmer stellt regelmäßig innovative Frauen der Frankfurter Stadtgesellschaft vom 18. bis ins 20. Jahrhundert vor. 100 Jahre nach dem Ausbruch des „ Großen Krieges“ nehmen wir intensiv die Zeit vor dem und während des Ersten Weltkriegs in den Blick. Und erinnern an Frankfurterinnen, die sich hartnäckig trotz wiederholter Niederlagen öffentliche Einflussnahme auf die Verbesserung der Rechte und Lebenschancen erkämpften.

Der Werdegang der Schauspielerin Mathilde Einzig , verh. Brandeis (1886-1963) zeugt von der Emanzipation der Frauen im Schauspiel zu Beginn des 20. Jahrhunderts und verweist zugleich auf Frankfurterinnen, die sich als selbstbewusste Schauspielerinnen feiern lassen, Regie führen und professionelle Lehre erhalten und weitergeben. Die von Dorothee Linnemann bearbeitete Biografie belegt darüber hinaus die Integriertheit jüdischer Bürgerinnen und Bürger Frankfurts in den städtischen Kulturbetrieb seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis 1933.

historisches museum frankfurt: Mathilde Einzig (1886-1963) gemalt von Karl Friedrich Brust, 1923. © hmf

 

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