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Die Stimmen der Gefangenen

110 Schülerinnen und Schüler kamen am letzten Donnerstag ins Gallus Theater (und mehr als 40 „Erwachsene“ am Abend davor), um zu hören, wie afrikanische Kolonialsoldaten den Ersten Weltkrieg erlebten. Drei Schauspieler – Barbara Englert, Natanael Lienhardt und Nenad Smigoc – lasen Briefe, Verhörprotokolle und Erinnerungen von, an und über die vielen Soldaten, die im üblichen Bild dieses Krieges nicht vorkommen.

Und es war nicht langweilig — der Regisseur Ulrich Meckler dramatisierte die Textsammlung, die das Team des historischen museums frankfurt und des Institut francais d’histoire en Allemagne  zusammengestellt hatte, und der westafrikanische Griot Aziz Kuyateh sang und spielte auf seiner Kora dazu.

Die szenische Lesung gehörte zu Begleitprogramm der Ausstellung Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg, die noch bis zum 15. Februar im historischen museum zu sehen ist.

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