Ausstellen

Endspurt bis zur Eröffnung der Damenwahl

Blick auf die geschlossenen Tür mit Ausstellungsplakaten

Keine zwei Wochen mehr bis zur Eröffnung!

Am 30. August ist es so weit: die Türen zur ersten großen Sonderausstellung Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht im HMF werden geöffnet! Besucherinnen und Besucher können sich über die spannende und konfliktreiche Geschichte vom Kampf der ersten deutschen Frauenbewegung um das allgemeine Wahlrecht auch für Frauen informieren. Sie ist die größte Jubiläumsausstellung zu 100 Jahren Frauenwahlrecht und zu 100 Jahren parlamentarischer Demokratie der Bundesrepublik. Daher hat auch Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Schirmherrschaft zur Ausstellung inne.

Bis zur Eröffnung werden noch fleißig hinter den pinkfarbenen Plakaten Vitrinen, Beamer und Podeste aufgebaut, um die insgesamt 450 Exponate auf ca. 900m² eindrucksvoll zu präsentieren und den Besucher_innen ihre Geschichten zu erzählen. Geschichten von frühen Emanzipationsbestrebungen, Kommunikationsnetzwerken, einzelnen Vorreiterinnen für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern: von den Protagonistinnen im Kampf ums Frauenwahlrecht, wie etwa Sojourner Truth, Johanna Tesch, Emmeline Pankhurst, Tony Sender oder Elisabeth Selbert….

So international die Geschichte der ersten Frauenbewegung war, so sind es auch die Objekte, die Zeugnisse ihres Handelns sind. Für die Ausstellung entleihen wir daher Exponate mit internationaler, nationaler und regionaler Bedeutung. Beispielsweise stammen Ausstellungsstücke der internationalen Ersten Frauenbewegung u. a. aus dem Atria in Amsterdam sowie dem Museum of London. Dank der Unterstützung einer Vielzahl deutscher Museen, Archive und Bibliotheken, darunter auch kleinere Einrichtungen wie die Gedenkstätte Clara Zetkin in Birkenwerder, können wir interessante und manchmal bisher unbeachtete Objekte zeigen.

Aber nicht nur Objekte erzählen die Geschichte der Akteurinnen, nein, mithilfe vieler Audio- und Filmquellen verliehen wir den Zeitzeuginnen, ihren politischen Reden, Diskussionen und Positionen Stimmen und Gesichter.

Auch ein vielfältiges Begleitprogramm mit Filmen, Diskussionsveranstaltungen und künstlerischen sowie partizipativen Aktionen im öffentlichen Raum weist auf die Aktualität des Themas hin und wird zu Diskussionen anregen: Ein Filmfestival in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen e.V. wird über die Suffragettenfilme bis hin zu der 1968er Frauenbewegung Einblicke geben, eine Vortragsreihe u.a. mit der Historikerin Ute Gerhard wird sich den Aspekten der Ersten Deutschen Frauenbewegung widmen und Kunstperformances im öffentlichen Raum während der Ausstellungszeit laden zur aktuellen Auseinandersetzung ein. Die Veranstaltungen werden auf unserer Website unter Veranstaltungen angekündigt.

Zur Ausstellung erscheint außerdem ein reich bebildertes Begleitbuch mit 25 Essays renommierter Expertinnen und auch ein Audioguide führt durch die Ausstellung. Um das alles zu verwirklichen, sind wir noch sehr fleissig am Werkeln und auch etwas aufgeregt, ob alles so klappt!

Weitere Informationen zur Ausstellung stehen hier.

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