Ausstellen

Es gibt Vieles zu sehen! – Die neue Ausstellung Teil 4

von Anna-Lena Wendel

In den letzten Wochen haben wir bereits viel über die anstehenden Arbeiten bis zur Eröffnung der Burnitz-Ausstellung berichtet. Spannend bleibt jedoch die Frage, was eigentlich dort genau zu sehen sein wird. Auch das wollen wir euch nicht vorenthalten.

In der Ausstellung werden die Bauten von Rudolf und Heinrich Burnitz auf sehr vielfältige Weise präsentiert. So werden neben Entwurfszeichnungen, Aquarellen, Fotografien, Reiseskizzen und Studienblättern aus der Ausbildungszeit auch einige detailgetreue Modelle von Bauten der Architekten zu sehen sein. Diese wurden von StudentInnen am Institut für Gebäudelehre und Entwerfen der Leibniz Universität in Hannover für die neue Ausstellung angefertigt. Dadurch wird das außergewöhnliche Schaffen der beiden Architekten, die im 19. Jahrhundert das Stadtbild Frankfurts maßgeblich mitprägten, wieder lebendig gemacht. Auf Grund vieler Abrisse oder Umbauten sind einige ihrer Bauten heute leider teilweise in Vergessenheit geraten. Ein Stadtplan von 1879, in dem alle Bauten von Rudolf und Heinrich Burnitz markiert sind, wird den BesucherInnen einen Überblick darüber geben, wo die Gebäude standen oder auch heute noch anzutreffen sind. Einen Einstieg in das Frankfurt des 19. Jahrhunderts bietet eine besonders gute, große Reproduktion des berühmten „Malerischen Planes“ von Friedrich Delkeskamp aus dem Jahr 1864, auf dem die einzelnen Gebäude und Straßenverläufe Frankfurts sehr plastisch aus der Vogelperspektive zu sehen sind.

Beide Architekten fertigten auf ihrer Studienreise nach Italien, die damals zum Abschluss der Architektenausbildung üblich war, Reiseskizzen an. Doch bei Heinrich Burnitz wird zudem deutlich, dass er nicht nur ein großer Architekt, sondern auch ein wahrer Künstler war. Neben italienischen Bauwerken zeichnete er auch die Bevölkerung in ihren traditionellen Trachten.

Die einzelnen Abteilungen sind nach Bautypen gegliedert: „Wohnbauten“, „Kultbauten“, „Gewerbebauten“, „Öffentliche Bauten“ und „Bauten des Handels“. Interessant wird dabei auch der Vergleich zwischen den Bauten des Vaters und des Sohns sein, an denen man die zeitlichen Veränderungen ablesen kann.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ausstellungseröffnung, die Christoph und ich allerdings dann nicht mehr als Praktikanten, sondern als Besucher erleben werden. An dieser Stelle möchten wir uns von allen BlogleserInnen verabschieden, denn unser Praktikum ist nun leider schon wieder vorbei. Auf Wiedersehen und vielen Dank an das Team vom HMF  für die interessanten Einblicke und die tolle Zeit!

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