Ausstellen

Frankfurter Sammler und Stifter werden eingerahmt

In der Papierrestaurierung des Museums laufen die Vorbereitungen zur Einrichtung der Ausstellung Frankfurter Sammler und Stifter auf Hochtouren: aus der Sammlung Johann Christian Gerning (1745-1802) werden zum Beispiel über 60 Zeichnungen und Druckgrafiken in 1,00m x 1,40m große Rahmen verglast eingerahmt.

Die Grafiken wurden zuvor mit Hilfe von Japanpapier und Weizenstärkekleister auf alterungsbeständigen Karton montiert. Für diesen Karton wurde eine Sonderkaschierung mit blauem Archivpapier ausgewählt, um einen für das 18. Jahrhundert typischen Farbton zu erhalten.

Daraufhin werden die Kartons in die Rahmen eingelegt. Da aus gestalterischen Gründen bewußt auf ein Passepartout verzichtet wurde, stellt ein schmaler Einlegerahmen die notwendige Distanz zwischen den Grafiken und dem Glas her.

Nach der Reinigung des Glases und dem Aufsetzen der Rahmenleiste aus Eichenholz wird der Rahmen für den Transport zum Ausstellungsort vorbereitet: Dazu gehört das Abkleben des Glases mit einem speziellen Klebeband, um im Falle eines Glasbruchs während des Transports das Risiko eines mechanischen Schadens am Kunstobjekt zu verringern. Das Klebeband hat nämlich die Funktion, mögliche gebrochene Glasteile an seiner Klebefläche zu fixieren. Zuletzt wird der Rahmen in einer Kartonage aus Wellpappe verpackt.

 

 

 

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