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Frankfurterinnen und die Gartenlust…

Bild mit Blick auf den Main, vorne das Marktschiff und dahinter grüne Flächen mit Häusern
historisches museum frankfurt: Blick über den Main auf Gutleuthof und Gogels Gut, im Vordergrund das Frankfurt-Mainzer Marktschiff, anonymes Aquarell um 1800

Auch viele Frankfurterinnen widmeten sich der Gartenkunst und legten herrliche Lustgärten und Landhäuser an. Zugleich versuchten sie sich in der Aufzucht neuer Gemüsesorten und fremdartiger Pflanzen und tauschten dabei gegenseitig  ihre Gewächse aus. Manch eine betrieb sogar Weinbau, und einige zogen in ihren Orangerien Südfrüchte auf. Mit großem Interesse verfolgten sie neuartige Pflanzensorten, die in ihren Landschaftsgärten heimisch werden sollten. In häuslichen Festen genossen sie das zwanglose Miteinander in vergnügter Gesellschaft im Garten  –  außerhalb der üblichen bürgerlich-städtischen Normen.

Zu den kundigen Gärtnerinnen gehörten Henriette Amalie von Anhalt-Dessau, Cleophe BansaMaria Belli-Gontard und Marianne von Willemer. 

Blick auf den Main, linksu und rechts sind Gartenanlagen und Grün zu sehen
historisches museum frankfurt: Blick auf die Gartenanlagen links und rechts des Mains, Gouache von Anton Radl (1774-1852), um 1820, hmf

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