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Frauen brauchen Abitur! Die Frauenrechtlerin Minna Cauer

schwarz weiß Porträt einer FrauDie Frauenbewegung war mit der Arbeiterbewegung die große soziale Bewegung im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Für ihren Erfolg  spielte ein Netzwerk von Freundschafts- und Familienbeziehungen eine entscheidende Rolle. Diese Akteurinnen trugen alle 1918/19 zur Einführung des Frauenwahlrechts und zur Entstehung der Weimarer Republik bei.

Unter ihnen befinden sich viele engagierte Frankfurterinnen, an die wir auf der Webseite Frankfurter Frauenzimmer erinnern. In diesem besonderen Jahr lernen Sie jene kennen, die mit Frankfurt verbunden waren und von hier aus Netzwerke entwickelten, die über Deutschland hinaus wirksam waren.

Diese Frauen agierten auf politisch unterschiedlichen Ebenen. Manche, wie etwa Helene Lange und Minna Cauer hatten sich lange Zeit gemeinsam für eine höhere Mädchenbildung mit Abitur und für den Lehrerinnen-Verein stark gemacht. Doch gingen sie später getrennte Wege. Auf der Seite Frankfurter Frauenzimmer sind die unterschiedlichsten Biografien zu finden.

Minna Cauer (1841-1922) hatte sich neben der Forderung nach besserer weiblicher Bildung auch intensiv für die Stimmrechtsbewegung eingesetzt und wichtige Publikationen herausgegeben. Die überzeugte Pazifistin gehörte ab 1892 der Deutschen Friedensbewegung an und agierte  entschieden gegen eine Teilnahme Deutschlands am Krieg.

 

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