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Kaffee, Kuchen und ein Neuanfang

An einem warmen Nachmittag im Mai, traf sich das Dienstags-Team der Bibliothek der Generationen im Historischen Museum Frankfurt. Unser Treffen war der Anfang eines neuen Kapitels in der Geschichte der Bibliothek der Generationen (früher Bibliothek der Alten).

Die Kuratorin Angela Jannelli empfing ca. 20 Autor/innen der Bibliothek der Generationen, die den Museumsbesuchern jeden Dienstag ehrenamtlich das künstlerische Erinnerungsprojekt von Sigrid Sigurdsson vorstellen und Beiträge zeigen. Ich war besonders glücklich, Sigrid Sigurdsson schon am frühen Vormittag kennen zu lernen und ihr meine Begeisterung für ihr Projekt mitzuteilen, welches individuelle Erinnerungen lebendig hält und jungen Menschen ein Stück Frankfurter Geschichte näher bringt. Angela Jannelli führte die Gruppe in die neuen Räume des Historischen Museums und zeigte ihr den Platz, der für die Bibliothek der Generationen reserviert ist: den schönsten Ausstellungsraum des Hauses, auf der Ebene 3 unseres Museums, in dem Stockwerk, in dem ab Oktober 2017 Frankfurt Jetzt! zu Hause sein wird.

Nach dem Posieren des Teams für ein Foto auf dem Museumsplatz mit der neuen Skulpturen-Galerie als Hintergrund, traf ich die Gruppe in unserem neuen Seminar-Raum im ersten Stock unseres Verwaltungsgebäudes, das nach seiner Bodenfarbe „roter Flur“ genannt wird, um folgende Frage mitzudiskutieren: Wie soll es mit der Bibliothek der Generationen weitergehen? Bei Kaffee und leckerem Kuchen sammelte Angela Jannelli Anregungen, Ideen und Kommentare des Teams und gemeinsam planten wir unsere nächsten Arbeitsschritte und Ziele. Zum Schluss erwartete uns eine kleine Überraschung: Sigrid Sigurdsson schenkte den Ehrenamtlichen eine eigene Skizze, auf der eine Geschichte illustriert war, um sich für ihre Mitarbeit am Projekt zu bedanken.

Der Abend ging mit einer Lesung des amerikanischen Schriftstellers Donald Vaughn zu Ende, der Abschnitte aus seinem Buch „Farben eines Lebens – Von Detroit nach Frankfurt am Main“ vorlas. Ein passender Abschluss, finde ich, für einen Tag, der einem Projekt gewidmet war, das Lebenserinnerungen festhält und individuelle Lebenswege, unter anderem auch vieler Migrant/innen, ehrt, würdigt und sichtbar macht.

Wer die Schätze der Bibliothek der Generationen (neu) entdecken will, ist ab Oktober 2017 im neuen Haus herzlich willkommen! Das Buch zur Bibliothek der Generationen ist in Arbeit und wird rechtzeitig zur Museumseröffnung fertig.

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