Sammeln + Pflegen

Marie Pfungst, Anna Edinger, Johanna Kirchner – Frankfurterinnen um 1900

Unsere Website Frankfurter Frauenzimmer stellt bereits seit 2007 regelmäßig innovative Frauen der Frankfurter Stadtgesellschaft vom 18. bis ins 20. Jahrhundert vor. Durch das „geschlechtersensible” Hinsehen und die intensive Spurensuche in den Sammlungen des historischen museums eröffnen sich neue Blicke auf Frankfurterinnen, die in ihren jeweiligen Lebens- und Arbeitszusammenhängen bemerkenswert aktiv und ambitioniert waren.

100 Jahre nach dem Ausbruch des „ Großen Krieges“ nehmen wir nun die Zeit vor dem und während des Ersten Weltkriegs in den Blick. Und erinnern an Frankfurterinnen wie Marie Pfungst (1862-1929), Anna Edinger (1863-1929) und Johanna Kirchner (1889-1944).

Sie erkämpften sich hartnäckig trotz wiederholter Niederlagen öffentliche Einflussnahme auf die Verbesserung der Rechte und Lebenschancen von Frauen. Marie Pfungst und Anna Edinger verweisen auf die starke Präsenz jüdischer Frankfurterinnen, die sich etwa im Verein für Frauenbildung sowie im Allgemeinen Deutschen Frauenverein engagierten. Es war eine überschaubare Gruppe von Frauen, die sich dank ihrer gewachsenen Netzwerke in politischen Parteien sowie in der Frauen-und Friedensbewegung beteiligten, politische Wirksamkeit und damit die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse erlangten. Sie im kollektiven Gedächtnis der Stadt zu verankern, ist unser Ziel.

 

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