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Wie die Haute Couture nach Frankfurt kam

schwarz-weiß-Foto: Toni Schiesser mit bekleideter Figurine und mit ihrer Tochter Anni Henninger an einer Figurine
Die Modeschöpferin und Unternehmerin Toni Schiesser (1906-1994) verfügte bereits von Jugend an über eine unternehmerische Persönlichkeit, die sie zielstrebig ihr Berufsziel Schneiderin verfolgen ließ. 1931 gründete sie ihren ersten Schneiderbetrieb in der eigenen Wohnung und 1975 besaß sie das größte private Modeatelier mit dem höchsten Umsatz in Deutschland. Etwa 60, zeitweise sogar bis zu 120 Beschäftigte waren in ihrem Betrieb angestellt. Über die Erfolgsgeschichte der Toni Schiesser können Sie nun in einem Beitrag auf der Website Frankfurter Frauenzimmer nachlesen. Aus den kleinsten Anfängen entwickelte Schiesser ihre Damenschneiderei nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem bedeutenden Unternehmen der Haute Couture, das – wohl als einziges Frankfurter Modeatelier – von den 1950 bis weit in die 1980 er Jahre überregionalen und internationalen Ruf hatte.

Übrigens: Noch bis zum 15. September ist die kleine und feine Sonderausstellung  Frankfurter Spitzenarbeit mit Modellen aus Toni Schiessers Atelier im 13. Sammleraum im Saalhof zu sehen!

Blick in den kleinen Ausstellungsraum mit Figurinen, die Modelle von Toni Schiesser tragen

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