Wir beteiligen uns an der Museo-Blog-Parade 2012

Das Münchner Residenzmuseum hat zur MUSEO-Blog-Parade 2012 aufgerufen. Dahinter verbirgt sich die Aufforderung an Museen und Kultureinrichtungen, darüber zu berichten, welches Thema 2012  ganz wichtig ist. Was man sich genau unter eine Blogparade  vorzustellen hat, ist uns noch nicht ganz klar. Aber wir reihen uns gerne ein!

Ganz einfach ist es allerdings nicht, uns für eine Sache zu entscheiden, sanieren wir 2012 alte Gebäude oder graben  gewaltige Löcher (und füllen sie wieder), planen den Neubau  und konzipieren und eröffnen neue Dauerausstellungen und Wechselausstellungen. Angesichts dieses Programms  der kompletten Museums-Erneuerung kristallisiert sich dann aber für dieses Jahr doch ein Punkt als zentral für das gesamte historische museum heraus:  die Eröffnung der Altbauten und des Sammler- und Stiftermuseums. Derzeit arbeiten wir an gleich zwei Eröffnungen:

Im Mai steht zunächst die Eröffnung des Saalhofes an. So haben wir, das heißt alle  Frankfurter_innen den Gebäudekomplex noch nie gesehen. Erstmals kann zum Beispiel der Rententurm bestiegen werden, um von dort einen großartigen Blick auf den Main zu haben. oder dem Ticken der Uhr zu lauschen… Im Stauferturm können die Besucher_innen in die Stauferzeit eintauchen und zum Beispiel Kulturschutt vor 500 Jahren bewundern. Neben Rententurm und Stauferzeit wird es noch ein Saal mit Modellen von der Altstadt geben – von ganz aktuell bis hin bis zu unserem Schätzchen, dem Treuner-Modell.

Im August erfolgt dann die zweite Eröffnung: das Sammler- und Stiftermuseum ist dann fertig. Hier werden 12 Frankfurter Sammler_innen und ihre Sammlungen vorgestellt.

An den beiden Eröffnungen sind alle Museumsmitarbeiter_innen involviert – sei es etwa als Kuratorin, als Restauratorin oder in der Verwaltung. Es handelt sich also um “klassische” Museumstätigkeiten wie Objekte auswählen und vorbereiten oder Absprachen mit den Ausstellungsarchitekten treffen. Auch weitere externe Mitarbeiter_innen sind involviert, wenn es etwa um die Medienstationen geht. Andere Mitarbeiterinnen, wie das Frankfurt Einst? oder das Frankfurt Jetzt!-Team, die hier nicht so sehr involviert sind,  kümmern sich um die Planung des Eröffnungswochenendes an Pfingsten. Dazu gehören auch die social media-Aktivitäten, die wir in der nächsten Zeit noch verstärken. So sind wir neuerdings auch auf Twitter und twittern rund um die Altbauten (und über einiges mehr).

Für die letzte Tage vor der Eröffnung bereiten wir einen Count-down hier im Blog vor, denn wir möchten gerne erzählen, wer gerade was vorbereitet oder wo es besonders “brennt” – um allen Interessierten eine Vorstellung davon zu geben, was bei einer Eröffnung so alles anfallen kann…

Und hier sind noch ein paar Bilder der frisch renovierten Gebäude:

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