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Eine Gastwirtin aus Frankfurt

Porträt einer dame in eienr weißen Spitzenbluse und aufgestecktem HaarDie Gastwirtstochter Anna Maria Rottmann (1789-1868) war von Kindesbeinen an in das Gastwirtsgewerbe ihrer Eltern eingebunden – im Lokal „Zur Goldenen Spitze“. Nach ihrer Heirat mit F. C. Stoltze entwickelte sie sich rasch zur umsichtigen Gastwirtin in der neuen Gastwirtschaft „Rebstock“ –  eine Rolle, die ihr auf den Leib geschrieben war. Hier trafen sich besonders  in der Vormärzzeit kritische Handwerker, Kaufleute, auch Akademiker, um sich ihren Ärger über die Bildung der preuss.- hess. Zollgemeinschaft und über die Einführung der Mautgebühren Luft zu machen. Gastwirte und deren Besucher befürchteten nämlich durch die neue politische Entwicklung auch einen Rückgang der Gäste, Reisenden und Bundestagsabgeordneten.

In ihrem privaten Leben widerfuhr Anna Maria Rottmann wiederholt großes Leid. Denn von ihren fünf Kindern erlebten nur zwei das Erwachsenenalter –  Annett und Friedrich. Den frühen Tod ihrer Tochter Annett Stoltze mit 27 Jahren verkraftete Anna Maria nur sehr schwer.  Doch erlebte sie große Freuden mit Annettes Sohn Fritzchen und Friedrichs Sohn Adolf, die bei ihrer Großmutter aufwuchsen.

Lesen Sie mehr über die Mutter zweier berühmter Frankfurter! Und bleiben Sie neugierig auf die zweite Biografie im November über Annett Stoltze….

Weitere Informationen über die Stoltze- Familie erhalten Sie im Stoltze- Museum

 

 

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