Anfang Oktober haben gleich drei neue wissenschaftliche Volontärinnen begonnen: Ann-Cathrin Agethen, Margherita Foresti und Christina Ramsch.

Es war ganz schön schwierig, ein Foto mit allen drei zu bekommen, denn sie sind schon mächtig eingespannt und zwischen Saalhof, Westbahnhof und diversen Depots unterwegs. Aber dann hat es mit einem Selfie doch noch geklappt….

Blick auf einen großen Schreibtisch an dem 2 Frauen sitzen, eine andere Frau steht rechts am regal

Margherita Foresti (Links auf dem Bild) ist in Neapel geboren und aufgewachsen. Dort hat sie Kunstgeschichte und Archäologie studiert. Nach dem Bachelorstudium ging sie nach Köln – angeblich die nördlichste Stadt Italiens…. Hier studierte sie Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten die Moderne und auf Fotografie weiter.  Ihre Dissertation „Decolonizing History: Redefining the Practice of History Writing by Contemporary Artists in Arab-speaking Countries“ befindet sich gerade in der finalen Phase. Und sie erzählt: „Nach weitere Stationen in Berlin und Mainz, bin ich nun in Frankfurt gelandet, genauer gesagt in der Heimat der Grünen Soße, Oberrad. Am Historischen Museum Frankfurt werde ich zusammen mit Dorothee Linnemann an der Realisierung der Ausstellung zu den Frankfurter Fotografinnen mitwirken. Die Ausstellung befasst sich mit verschiedene Fotografinnen-Positionen von der frühe Fotografie bis in die Gegenwart, deren Schaffen um Frankfurt kreiste.“

Christina Ramsch (rechts, sitzend) ist ganz neu in der Stadt und im Museum. Die Paderbornerin hat in Lüneburg Kulturwissenschaften studiert und dann in Erfurt im Sommer 2021 mit dem Master „Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte“ abgeschlossen. Und dann ging es so weiter: „Neben dem Master habe ich zuletzt in der Gedenkstätte Buchenwald an einem Forschungsprojekt zur Erinnerungskultur im Hinblick auf Erinnerung an sowjetische Speziallager mitgearbeitet. In der Masterarbeit ging es um den Kassiber-Bestand zum sowjetischen Speziallager Nr. 2 im Spiegel von Authentizitätsfragen. Hier im HMF werde ich bei Maren Härtel im Bereich Sammlungen und Dokumentation mitarbeiten und bin gespannt, was mich da nach dem Umzug noch alles erwartet.“

Ann-Cathrin Agethen (ganz rechts auf dem Bild) studierte für den Bachelor Theater-, Film- und Medienwissenschaften und Kunstgeschichte, und dann nochmals im Lehramt Kunstpädagogik und Germanistik. In ihrer Abschlussarbeit behandelte sie die Bibliothek der Generationen, die sie 2014 im Rahmen eines Besuches mit dem Verein academic experience Worldwide kennengelernt hatte. Und sie stellte fest, dass Museum ein interessanter Ort ist:  sie arbeitete für das HMF als Publikumsbetreuerin  und als Assistentin in Stadtlabor-Projekten wie zum Beispiel bei Kein Leben von der Stange. Auch in der dialogorientierten Kunst- und Museumspädagogik im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg war sie schon tätig. Nun verstärkt sie die Abteilung Vermittlung und Partizipation im Jungen Museum und bei Frankfurt Jetzt! , insbesondere das Stadtlabor zum Jubiläum der Paulskirche.

An einem Projekt sitzen gerade alle drei zusammen: die Jahresgabe Aura steht mal wieder an – eine gute Gelegenheit, mit der konzeptionellen und redaktionellen Bearbeitung der sehr umfassenden Broschüre alle Kolleg*innen auf einmal kennenzulernen. Wir freuen uns sehr über die dreifache Verstärkung und sagen noch einmal: Herzlich Willkommen! Woran die drei derzeit auch noch arbeiten, sieht man gut an den Schreibtischbildern….

1 Kommentar zu “Herzlich willkommen!

  1. Guten Start und ich freue mich auf noch mehr neue interessante Berichte auf dem Blog aus Volontärinnen-Sicht

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