Abreissen + Bauen

Merian 3D Werkstattbesuch #3 und #4

Im September und Oktober 2012  haben wir an dieser Stelle von einem Vorhaben der besonderen Art berichtet: Das Projekt eines dreidimensionalen Merianplans.

Bereits im Februar diesen Jahres haben wir dem Baumeister des Frankfurt von 1628 einen Besuch abgestattet. Vor knapp einem Monat haben wir erneut einen Werkstattbesuch unternommen. Klaus Grapow, Merianfan und Freund des Historischen Museums Frankfurt, hat sich vorgenommen für das Museum ein Modell des historischen Frankfurts zu bauen. Grundlage für seine Arbeit ist der Merainplan von 1628 aus der Sammlung des Museums. Für diese Arbeit haben wir den Plan auf die Größe von 230 x 166 cm ausdrucken lassen. Das fertige Modell wird dann in der neuen Dauerausstellung Frankfurt Einst? zu 800 Jahren Stadtgeschichte gezeigt werden.

Hier sind die einige Eindrücke des Modells aus dem Februar zu sehen.

Seit dem Besuch vor etwa acht Monaten ist viel passiert. Inzwischen ist die Stadt ganz schön gewachsen. Der größte Teil der Altstadt steht: Von der Saalgasse im Süden bis zur Zeil im Norden und von der Fahrgasse im Osten bis zum Hirschgraben im Westen erstrecken sich die zierlichen Häuschen, die Klaus Grapow inzwischen detailgenau nach Merian errichtet hat. Auf einem der Fotos sieht man den Übersichtsplan, auf dem alles grün markiert ist, was schon fertig gebaut wurde.

Die übrigen Fotos zeigen einige Eindrücke dieser Miniaturstadt an der Mattäus Merian d. Ältere sicher seine helle Freude gehabt hätte. Die nächsten Arbeitsschritte sind geplant, der „Grundstein“ für den Dom bereits gelegt.

Wir wünschen Klaus Grapow, dass ihn seine sagenhafte Geduld und sein Feingefühl für dieses fizzelige Mamutprojekt nicht verlässt. Auch danken wir ihm und seiner Familie von der Ehefrau bis zu den Enkeln, die ihn alle  tatkräftig  unterstützen.

 

2 Kommentare zu “Merian 3D Werkstattbesuch #3 und #4

  1. Ist das Kunststoff? Wie stellt Klaus Gaprow die Miniaturen her?

    LG, TN

  2. Nina Gorgus

    Liebe Tine,
    das ist eine unglaublich filigrane Handarbeit! Herr Grapow benutzt dünne Platten aus Polystyrol (daraus werden z.B. Joghurtbecher gemacht) und schneidet daraus die Formen aus, die er dann zusammenklebt. Auch so winzig kleine Dachgauben! Ganz am Ende bekommt dann alles einen feinen Lacküberzug, so dass man nicht mehr sieht, wie diese Häuschen zusammengefügt worden sind. Ich bewundere bei jedem Besuch die Geduld, die Ausdauer udn die große Freude daran – ich hätte schon nach 3 Häusern genug…
    liebe Grüße, Nina

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