Neudenken + Entwerfen

Von Abriss bis Zukunft! Das Stadtlabor 2016 & 2017

Kaum ist die Dokumentation des Stadtlabors unterwegs – Sommertour 2016 gedruckt und der Film dazu auf unserem Youtube-Kanal zu sehen, geht es auch schon wieder weiter mit den nächsten Stadtlaborprojekten für 2017.

Ende Januar haben wir mit vielen alten und neuen Bekannten des Stadtlabors den Abschluss der Sommertour 2016 und den Start der Projekte für 2017 gefeiert. Das Fahrrad (unser treuer Begleiter) diente als Ausgabestelle für die gedruckte Broschüre, auf einer großen Leinwand war der Film „Frankfurt erforschen“ von Jasper Landmann zu sehen und an drei runden Tischen wurden die Projekte für 2017 vorgestellt. Franziska Mucha präsentierte das Stadtlabor-Digital, unsere partizipative und interaktive Stadtkarte, bei der jede/r Beiträge über Frankfurt in Form von Audio, Film, Text oder Fotos hochladen kann. Somit kann die subjektive und gefühlte Stadt aus der Perspektive ihrer Bewohner/innen erzählt werden. Aikaterini Dori präsentierte den Sammlungscheck Migration. Gemeinsam mit Interessierten sollen hier Fragen und Objekte diskutiert werden z.B.: Was ist ein Migrationsobjekt? Warum sammeln? Wie sammeln? Was sammeln? und mit wem sammeln? An einem weiteren Tisch präsentierte Erica DeAbreu Goncalvez den Stadtlabor Frankfurt-Film. Im Stadtlabor 2017 drehen wir sechs Filme über die persönliche und subjektive Erfahrung von Stadt. Es kann noch mitgemacht werden!

Als weitere Rauminstallation diente an diesem Abend der Sommertour 2016 – Setzkasten. Aus 60 Weinkisten bauten wir uns die temporäre Ausstellungsarchitektur zusammen und zeigten Objekte die wir auf der Sommertour 2016 unter dem Motto „Frankfurt erforschen“ gesammelt haben. Da gab es zum Beispiel die Texte zu alten Arbeiterliedern, die wir mit dem Performancekollektiv red park vor den Cassella Werken im Chor gesungen haben, es gab Audioaufnahmen zu hören, die im Rahmen des Workshops „die Stadt hörbar machen“ mit Tine Nowak entstanden sind und das Studieren im ehemaligen AfE-Turm thematisieren, es gab einen Film zur Lebenswirklichkeit Frankfurter Familienzirkusse zu sehen, kaputte Turnschuhe die zurück geblieben sind von den vielen Kilometern, die wir im Sommer hinter uns gelassen haben, verschiedene thematische Stadtpläne zu postkolonialen Spuren in der Stadt, bekannten Frankfurter Frauen oder zum neuen Frankfurt und vieles vieles mehr!

Aus der Sommertour 2016 ist eine schöne Sammlung aus Fragestellungen, Formaten und Methoden entstanden, die es ermöglichen Stadt greifbarer zu machen. Es zeigt sich: Das Wissen über Frankfurt findet sich auf vielen Ebenen und steckt in vielen Räumen.

Jetzt heißt es aber erst mal Endspurt für die Dauerausstellung Frankfurt Jetzt! und das Making-Off.

Oh Sommer, komm doch bald wieder!

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