Merian 3D – Werkstattbericht

Da sich Besuche in der 3D Merian-Werkstatt in Dreieich bei Klaus Grapow leider nicht immer in meinen Terminkalender einfügen lassen, erhalte ich manchmal einen Bericht über den Stand der Dinge. So im April geschehen. Klaus Grapow schreibt:  „Mit dem Abschnitt “Sachsenhausen” wird der erste Teil fertiggestellt. Die gesamte Flußseite Sachsenhausens hat eine Abmessung von: L = 1.45 , B = 0. 80 m. Fertiggestellt ist nun Sachsenhausen komplett, so von Herrn Merian dargestellt, ich glaube, es kann sich sehen lassen. Mein weiteres Vorgehen: Die Gebäude werden wieder abgeräumt und eingetütet, und der ganze Block “Sachsenhausen”, zwischengelagert. Dann beginne ich mit Frankfurt, zuerst den Grund -und Boden, und alles innerhalb der Stadtmauer.” Das Foto des gespritzten Stadtteils stammt von Katja Bernhard, Hr. Grapows Tochter.
Von meiner Seite und von Museumsseite ein herzliches Dankschön an die ganze Familien Grapow und Bernhard für die Berichte, Fotos, Unterstützung des Baumeisters unseres dreidimensionalen Merianplans.

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Das kinder museum frankfurt ist Drehort für den Frankfurt Tatort

Am vorvergangenen Sonntag wurde der HR- Frankfurt TATORT mit dem neuen Ermittlerduo ausgestrahlt. Schon am Montag darauf konnten wir mit den neuen TATORT-Kommisaren ein Wiedersehen feiern, diesmal live.

Das kinder museum frankfurt, genauer gesagt der Eingangsbereich, war als ein Drehort für den dritten Fall des Frankfurt-Krimis ausgewählt worden. Morgens um 7.00 Uhr stand schon die gesamt Filmcrew in der Zwischenebene der Hauptwache und baute in großer Geschwindigkeit das Film-Set auf. Vor der Türe des kinder museums und in der S-Bahnstation wurde gedreht. Das kinder museum selbst war Basis-Station und Rückzugsort für die vielen Beteiligten. Am Nachmittag war alles schon wieder vorbei. Wir sind gespannt auf die Sendung dieses TATORTS in etwa einem Jahr. Der Titel ist “TATORT – Die Geschichte vom bösen Friedrich”. Wir sind gespannt, wie lange diese Einstellungen zu sehen sein werden und ob etwas vom kinder museum frankfurt – vielleicht die Eingangstüre, die bunte Fensterfassade oder der knallblaue Fußboden – im TATORT erscheint!

Alles neu macht die MAI?

Taschen voller Ideen Lokoalisierung beim Geocaching Erster Geocache gefunden (Foto: Sonja Thiel) Unsere Erkenntnisse MAI 2015: Star Wars! (Foto: Sonja Thiel) Wie organisiert man Online-Partizipation? (Foto: Sonja Thiel)

 

 

 

 

 

Auf Entdeckungstour bei der MAI-Tagung 2015

Vom 10.-12. Mai war ich auf einer Tagung über “Museum And Internet”, um das Frankfurt-Modell des historischen museums frankfurt vorzustellen. Das Nerds²-Treffen  findet jährlich an wechselnden Häusern statt. Diesmal waren wir in der DASA zu Gast und beschäftigten uns mit dem Thema “Digitales Kuratieren”. Das dichte Programm zeigte sich als Fundgrube voll interessanter Projektbeispiele, die im Detail am besten auf der Tagungsseite selbst nachvollzogen werden können. Wie beim Geocaching (Bilderstrecke) verfolgten wir über die beiden Tage verschiedene Spuren, die neben Star Wars Sammelkarten noch einige andere Erkenntnisse offenbarten:

  • Das digitale Kuratieren meint den kreativen und sinnvollen Einsatz digitaler Medien und Inhalte im Museum, im Stadtraum und an anderen Orten (die für das Museum wichtig sind). Mit der MAI-Tagung gewinnt das Schlagwort weiter an Aufwind, allerdings ist es noch weit entfernt von einer genauen Definition. Das digitale Kuratieren markiert die Schnittstelle medialer Aktivitäten des Museums und steht für die Verbindung von Online und Offline. Mit dem Begriff wird deutlich, dass der Einsatz neuer Medien im Museum nicht mehr länger mit dem Ziel einer abgehobenen, virtuellen Spiegelung verbunden ist, sondern vielmehr eine normalisierte Alltagspraxis anstrebt. Hier ist noch viel Handlungsbedarf: Let’s go to work!
  • Diese Perspektive basiert auf einem Blickwechsel, der aus wissenschaftlichen und martkwirtschaftlichen Bereichen langsam ins Museum sickert. Am Anfang steht die Leitfrage: “Wie wirkt sich das Internet auf Kulturproduktion und -vermittlung aus?”. Als Antwort werden neue Formen der Wissensproduktion ausgemacht, die besonders gekennzeichnet sind durch: Interaktivität, Nicht-Linearität und fortlaufende technische Entwicklungen.
  • Das digitale Kuratieren baut auf ein neues Verhältnis zwischen Individuum und Kollektiv, das mithilfe mobiler Technologien umgesetzt wird. Vom personalisierten Museumsbesuch, bei dem mit eigenem Smartphone (“Bring your own device!”) selbst-kuratierte Rundgänge erlebt werden bis hin zur gemeinsamen Lernerfahrung beim Geocaching-Stadtgang, entwickelt sich momentan ein breites Angebotsspektrum. Abgesehen von der unterschiedlich erfolgreichen Umsetzung (angemessene Mittel sind nach wie vor in den meisten Häusern nicht vorgesehen) ist ein positiver Effekt, dass die Besucherbedürfnisse am Anfang der Überlegungen stehen.

Die Tagung über Museum And Internet

Seit 15 Jahren organisiert der LVR das jährliches Treffen einer fast schon eingeschworenen Szene: Museumsleute, die das Internet lieben und museumsfreundliche Medienprofis treffen aufeinander und überlegen, wie man gemeinsame Sache machen könnte. Die Tagungsthemen reichen einmal Querbeet durch die Kernaufgaben des Museums: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen, Vermitteln, und “remixen” sie mit den jeweiligen Technik-Trends von Barrierefreiheit im Internet (2003) über Social Media (2010) bis hin zum Digitalen Kuratieren (2015). Herauskommt eine irrwitzige Mischung aus medientheoretischen Reflexionen, musealen Paradigmenwechseln und Projektpräsentationen. Ständige Blickwechsel von der Leinwand zum Smartphone, Links am laufenden Band und ephemere Begegnungen mit Menschen, die man bis dato nur als @Username kannte, gehören zur Tagungsordnung. Nebenbei sind die Besucherzahlen stetig gestiegen und obwohl manche Gesprächsrunde den Gestus der Anonymen Medien-und-Museum-Freaks mimt, kann man sagen MAI ist mit über 200 Besucher/innen im Mainstream angekommen. Ob man mag oder nicht.

MAInstream?

Denn beachtlich war, dass die Diskussionsfreude der letzten Jahre diesmal kaum ausgelebt wurde. Es wurden wenige Fragen im Anschluss an die Vorträge gestellt, nur einmal Kritik geäußert und das mit Ansage: Ich stelle mal eine böse Frage. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen war die Anzahl der Beiträge so hoch, dass keine/r der Anwesenden zu einer Verzögerung des dichten Programms beitragen wollte. Diskussionen verlagerten sich ins Twittermedium, das zwar mit einer Twitterwall im Saal für alle sichtbar war, jedoch kaum in der großen Runde kommentiert wurde. Auf der anderen Seite waren die Beiträge zum Großteil so ausgereift und reflektiert, dass mögliche Kritikpunkte schon antizipiert wurden. Und viele Technologien haben sich von fragwürdiger Zukunftsmusik zu konsensfähigen Schlagern gemausert. Es hat sich wohl über die Jahre ein Common Sense herausgebildet, wenn Museen über das Internet reden. In den einzelnen Tweets zur Tagung finden sich dennoch viele unterschiedliche Stimmen zum ersten und zweiten Tag.

Weiterlesen kann man außerdem hier:

 

 

 

 

Und Action: RTL Hessen drehte beim Stadtgang

Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 drehte das Team von RTL Hessen bei dem Stadtgang „Frankfurter Fachgeschäfte – Eine Spurensuche“ von Dieter Wesp und wir waren als Praktikanten natürlich live vor Ort. Der Rundgang durch Frankfurts kommerzielle Kleinode wurde in Anlehnung an die Themen des historischen museums frankfurt entwickelt und wir waren gespannt, welche Spuren wir gemeinsam finden würden.

Als wir pünktlich um kurz vor 17 Uhr am historischen museum ankamen, von wo aus der Stadtgang starten sollte, gab es ein Problem: das Filmteam war nicht da. Das änderte sich auch um 17 Uhr nicht, als der Stadtgang losging. Am Römerberg angekommen, holte uns das Filmteam dann doch ein. So begleiteten uns ein Kameramann und ein Journalist, der Herr Wesp zwischendurch interviewte.
Insgesamt besuchten wir vier ganz verschiedene Geschäfte: Von Knöpfen, über Pelze, Schirme bis hin zu Kaffee erhielten wir einen Einblick in die Geschäfte abseits der Filialketten. In dem Pelzladen durfte eine Frau sogar einen echten Pelz anprobieren. Auch wenn ich ganz ehrlich zugeben muss, dass Pelz nichts für mich ist, kann ich nicht leugnen, wie schön flauschig es sich anfühlt. Am meisten hat mir gefallen, dass die Inhaber bzw. die Angestellten uns jeweils selbst etwas über ihren Laden erzählt haben. Man hat gemerkt wie sehr sie ihren Beruf leben und lieben. Im letzten Fachgeschäft – dem Kaffee Wackers – angelangt, holten sich einige der zahlreichen Teilnehmer/innen einen Kaffee. Ein schöner Abschluss für einen spannenden Stadtgang.
Ich bin ziemlich gespannt wie der fertige Fernseh-Beitrag aussehen wird – zumal auch wir Praktikanten interviewt wurden. Den genauen Sendetermin konnte uns bis jetzt allerdings noch keiner nennen…

historisches museum frankfurt _Dreh auf dem Römerberghistorisches museum frankfurt_Knopfsortiment Wächtershäuserhistorisches museum frankfurt_ Dreh Wächtershäuserhistorisches museum frankfurt_Dreh Türpitz

historisches museum frankfurt_Schirm Klippelhistorisches museum frankfurt_Wackers Kaffeehistorisches museum frankfurt_Dieter Wesp im Interview

 

 

 

 

#imt15 #MuseumSound und #twitterfrei im historischen museum

Am 17.5. ist wieder der Internationale Museumstag! Das diesjährige Motto “MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.” passt auch gut zu unserem Haus, verwandeln wir uns doch seit einigen Jahren schon vom Spartenmuseum für Geschichte zum modernen Stadtmuseum für Gegenwart und Zukunft….

Seit einiger Zeit wird der Museumstag auch von social media-Aktionen begeleitet. Auch das hmf  beteiligt sich in wieder mit dem Format twitterfrei! Dieses Jahr lautet das Motto: Wie klingt Museum? Unter den hashtags #IMT15 und #MuseumSound soll eine große Sammlung an Tönen in Museen und Ausstellungen entstehen. Und wenn der Tweet noch unseren Twitternamen @histmus enthält, kann so der ganz eigene Klang des hmf für alle sichtbar werden.

Sounds können nicht nur im Saalhof, sondern auch in unserer neuen  Stadtlabor unterwegs-Ausstellung im Frankfurter Stadtteil Gallus eingesammelt werden. Bereits zum fünften Mal ist das Museum in der Frankfurt unterwegs und nun in der Kleyerstraße 1 (ehemals Autohaus Glöckler) mit “Gallus – Ein Viertel und ein Ganzes” zu Gast. Alle Infos gibt es hier.

Wir sind sehr gespannt auf alle Eure Sounds!

Aktuelle Infos gibt es  hier auf der Seite vom Museumstag. Der DMB begleitet die Aktion auch mit einer Podcast-Reihe und Live-Radio. Eine Anleitung, wie man Sounds in Tweets einbettet, hat der Deutsche Museumsbund hier zusammengestellt. Es empfiehlt sich, auch dem @museumstag  auf twitter zu folgen.

Hier nochmals das Wichtigste in aller Kürze:

Freier Eintritt ins historische museum frankfurt am 17. Mai  von 10-17 Uhr für Twitterwillige mit Smartphone etc. und aktivem Twitteraccount. Unser Tipp: die Führung um 14 Uhr.
Um den freien Eintritt an der Kasse zu erhalten, solltet Ihr Euer Smartphone/Tablet sowie Euren Twitternamen parat haben.

Eure Tweets sollten beinhalten:
die hashtags: #IMT15 oder/und #MuseumsSound und in der Ausstellung Gallus – Ein Viertel und ein Ganzes #stadtlabor (wir haben es ausprobiert: es bleiben noch Zeichen, um zu twittern) und unseren  Twitternamen: @histmus – zwar geht es um Klänge, aber andere Themen sind natürlich auch willkommen!

Wer noch Anregungen benötigt: um 14 und 15.30 Uhr bieten wir  Führungen  im Sammler- und Stiftermuseum und in der Karsten Bott-Ausstellung an  – für Twitter_innen frei.

 

historisches museum frankfurt: Plakat zum #IMT15 #MuseumSound

 

Mit „manduca“ im Museum

Letzten Dienstag war es soweit: Ich durfte als Praktikantin an der ersten „manduca“-Führung teilnehmen (gemeint ist nicht der Schmetterling, sondern eine Babytragetasche). Die Kinderwägen fein säuberlich im Eingangsbereich geparkt, ging es mit den Mamas und ihren Babys, meiner Mitpraktikantin Maria und der Kuratorin Anne Gemeinhardt durch die Highlights der Ausstellung.

Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich gespannt, wie so eine Führung mit Baby ablaufen würde und ob es nicht vielleicht zu unruhig wird. Aber die Kleinen lauschten mindestens genauso gespannt den Erzählungen von Anne Gemeinhardt wie ihre Eltern. Es war schön zu sehen, wie sich die kleinsten Teilnehmer/innen über die funkelnden Reichsinsignien freuten, oder aus dem Staunen gar nicht mehr herauskamen, als sie die vielen verschiedenen Gemälde in der Sammlung Daems bewunderten. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so gut durchhalten würden, eine kleine Pause musste erst gar nicht eingelegt werden. Erst zum Schluss fielen ihnen dann doch die Äugelein zu.
Die Führung war ein schöner Erfolg. Und auch für uns Praktikanten eine (süße) Abwechslung zum Praktikantenalltag. Ich freue mich schon auf die nächste manduca-Tour – ein Stadtgang am 24. Juni. Vielleicht leihe ich mir ein Baby aus und nehme diesmal ganz offiziell an der Führung teil…

 

Das ethnographische Museum in Ljubljana

Der Besuch ist zwar schon eine Weile her, aber noch präsent: das ethnographische Museum in Ljubljana hat mich sehr beeindruckt. Eigentlich wollte ich nur mal durchschlendern, um zu sehen, wie in Slowenien kulturgeschichtliche Museen gemacht werden. Ich war an diesem Tag schon in drei anderen Museen gewesen, so dass die Aufmerksamkeit etwas strapaziert war. Zu meiner Überraschung wurde aus dem Schlendern ein intensives Schauen und Vertiefen. Ich hielt mich gerne länger auf, weil das Museum eine sehr einladende Atmosphäre hat und weil das Museum durchweg zweisprachig ist, slowenisch und englisch. Das ist trotz EU nicht selbstverständlich – und deswegen positiv hervorzuheben.

Das ethnographische Museum beherbergt in seinem 2004 eröffneten neuen Standort slowenische und nicht-europäische Sammlungen. Mir hat gut gefallen, dass in der Dauerausstellung Between Nature and Culture, in der es um die slowenische Kultur und Gesellschaft vom 19. bis 21. Jahrhundert geht, die Museumsgeschichte samt Sammelstrategien zu unterschiedlichen Zeiten beleuchtet werden. Ich fand es sehr spannend, von hier ausgehend über Museumsgeschichte zu reflektieren – denn die Geschichte des ethnographischen Museums ähnelt natürlich in vielem anderen europäischen Museumsgründungen. Sehr schön und typisch ist dann auch das erste Museumsobjekt – ein Ochsenkarren.

Die Dauerausstellung ist sehr angenehm zu besuchen und lädt zum Verweilen ein. Die Ausstellung wurde offensichtlich aus der Sammlung heraus entwickelt, das heisst viele Objekte sind eingebunden und das Interessante dabei ist, dass die Gegenwart nicht ausgespart wurde. Medien werden sehr zurückhaltend eingesetzt; manches hat Depotcharakter – d.h. man darf etwa viele Schubladen öffnen und kann in Objekten schwelgen.

Auch die Ausstellung Doors hat mich beeindruckt, da ich mit dem Thema “Tür” gar nicht soo viele Facetten assoziiert hätte. Es gab natürlich viele Türen zu sehen, alte und neue und welche aus ganz besonderen Zusammehängen. Darüber hinaus ging es auch um Schlösser und Klinken, um Geschichten hinter den Türen, also um die Menschen, um kleine stadtsoziolgische Untersuchungen. Auch interessant: Am Beginn der Ausstellung stand ein kleines Modell der Ausstellung.

Es gibt noch viel mehr zu entdecken im Museum, das sich über mehrere Etagen erstreckt – wie die eigens für Kinder entwickelte Ausstellung. Wie üblich, haben hier auch die Erwachsenen Freude daran…

Das Museum befindet sich in einem kleinen Museumsquartier neben dem Museum of Contemporary Art Metelkova und dem automomen kulturellen Zentrum Metelokova auf ehemaligen militärischem Gelände. Im Sommer wird der Platz zwischen den Museen und der Park bestimmt lebhaft bespielt – nicht nur deswegen eine dicke Empfehlung, einmal im Museum und in der slowenischen Kultur abzutauchen.

Neu vorgestellt: Frau Koch und Frau Gontard

100 Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs richtete sich unser Focus auf Akteurinnen, die mit großer Überzeugungskraft in politischen Parteien, vor allem jedoch in der Frauenbewegung wesentlich zu gesamtgesellschaftlichen Veränderungen beitrugen. Als Frauenrechtlerinnen, Unternehmerinnen, Stifterinnen und Künstlerinnen leisteten sie wertvolle Beiträge zur Bürgerkultur ihrer Heimatstadt.

Im 19. Jahrhundert treffen wir in Frankfurt ebenfalls auf ambitionierte und innovative Frauen, die ins Licht der Öffentlichkeit traten. Im März und April stellen wir die Demokratin und „Frankfurter Patriotin“ Clotilde Koch, geb. Gontard (1791-1854) und die Unternehmerin Cäcilie Marianne Gontard, geb. Gontard (1791-1854) vor. Lesen Sie deren interessante Lebensgeschichten.

Karsten Bott – Gleiche Vielfache: Endspurt

Diese Woche eröffnen wir die Ausstellung “Karsten Bott – Gleiche Vielfache”.

6 Wochen lang wurde die Ausstellung von dem Frankfurter Künstler Karsten Bott mit seinen Assistenen aufgebaut. Eine wahre Sisyphos-Arbeit! Jedes von 144 Regalfächern musste nach einem bestimmten Ordnungbegriff eingeräumt und arrangiert werden. Auch die unzählingen Objekte für die rund 20 Vitrinen, in denen die Gleichen Vielfachen präsentiert werden, wurden mit viel Blick für das Detail so lange arragiert, bis sie genau so lagen wie der Künstler das haben wollte.
Die kleinen Obbjekte lagern alle in Bananenkisten , die gut auf den Aufbaufotos zu erkennen sind. Heute nun werden alle Verpackungsmaterialien wieder abtransportiert.
Der Ausstellungsraum ist aufgeräumt und fast fertig. Die Verglasung muss noch anmontiert werden, eine Texttafel wird noch aufgehängt und dann wird geputzt. Der kleine Ausstellungskatalog ist im Druck, und wenn alles gut klappt, sind wir am Mittwoch zur Pressekonferenz auch wirklich mit allem fertig.
Wir alle freuen uns schon auf die Ausstellung, das Veranstaltungsprogramm mit tollen Gästen und Sie, unsere Besucher!

Wir haben schon mal unsere Büros besichtigt

und einiges mehr: Diese Woche fand der zweite Teil der Mitarbeiter_innenführung im Ausstellungshaus statt. Besonders gespannt waren wir natürlich auf das Verwaltungsgebäude – auch wenn von den zukünftigen Büros noch nicht so viel zu sehen war. Begeistert waren wir auch von unserem Schuhwerk – nicht nur einfache Gummistiefel, sondern Sicherheitsgummistiefel. Und es war natürlich insgeamt ein Erlebnis, das neuen Ausstellungshaus von unten bis oben zu erforschen.