Von Susanne Gesser, 14. Mai 2013
Einer der häufigsten Fragen an die Kollegen, die an der Kasse und in den Ausstellung arbeiten, ist die Frage nach der Toilette.
Obwohl wir für unsere Orientierungsgrafik ein international übliches Zeichen verwenden, ist das Finden der Örtlichkeit bei uns im Museum nicht so einfach.

Vielleicht sollten wir uns von den Kollegen im Papiermuseum Taipei anregen lassen und deren Grafik für die Kennzeichnung der WC’s vewenden.
Die sind doch einseutig, oder?
 
Von Karen Knoll, 25. Februar 2013
Und es geht! Für einen Pressetermin griff unser Direktor beherzt in die Ruder. Es dürfte der gefühlt kälteste Tag dieses Winters gewesen sein, als Jan Gerchow und die Journalistin von der Bild-Zeitung Andrea Adelhardt zu einer Bootstour auf dem Binnengewässer „Baugruben-See“ vor dem historischen museum aufbrachen.
Hintergrund der Bootsfahrt war das Interesse der BILD-Zeitung für das historischen museum, seinen Neubau und den Stauferhafen. In einer spektakulären Aktion wurde zunächst der Fotograf mit dem Boot an das „Ufer“ der Baugrube gebracht. Jan Gerchow und die Journalistin mussten dann bei hohem Wellengang und niedrigen Temperaturen so einige Runden auf dem See drehen, bis die Bilder perfekt waren. Doch Jan Gerchow erwies sich durchaus als geübter Steuermann und so erreichten alle Beteiligten wohlbehalten den Treppenaufgang zum Ausstieg aus der Grube.
Wie schön, dass nun seit Samstag noch mehr Frankfurter wissen: Ab Herbst 2016 wird der Neubau mit Blick auf den „Hafen der Kaiser“ eröffnet.
Von Susanne Gesser, 18. Januar 2013

Das Wasser in der Baugrube ist schon odentlich angestiegen. Den Höchststand hat der Wasserspiegel aber noch nicht erreicht. Dennoch haben wir schon jetzt vom Museum aus einen regelrechten Seeblick.
Auch ein kleines Boot und Rettungsringe sind vorhanden. Eine Schlittschuhbahn werden wir jedoch nicht einrichten, nicht nur weil es dafür viel zu warm ist. Auch die Badesaison werden wir in unserem “See” nicht eröffen, auch wenn das Wasser erst ab Mitte Mai langsam abgepumpt wird.
Für die lange Museumsnacht am 4. Mai überlegen wir uns etwas, um unser Museumsgewässer wirkungsvoll in das Proramm zu integrieren. Kommen Sie uns doch einfach so um Mitternacht besuchen und lassen Sie sich überraschen…
Von Nina Gorgus, 7. Januar 2013
2012 ist wahnsinnig viel bei uns im Museum passiert - als allerwichtigstes hatten wir endlich wieder überhaupt ein Museum!
Wir haben an Pfingsten den Saalhof eröffnet – das heißt die historischen Gebäude – und gleich rund 8.000 BesucherInnen dafür begeistern können. Wir gönnten uns keine Pause: es standen ja für August die Eröffnung der neuen Dauerausstellung Frankfurter Sammler und Stifter und der Ausstellung Kunststoffe an – ebenfalls mit toller Resonanz. Und der Ausstellungsreigen ging gleich weiter: wir waren mit dem Stadtlabor unterwegs im Stadionbad, eröffneten die Großeltern und die Dritte Welt im zweiten Weltkrieg. In der Zwischenzeit wurde auch noch auf der Baustelle des Neubaus eine Hafenmole entdeckt, die aus der Zeit um 1303 stammt. Und dann haben wir auch noch angefangen zu twittern…..
Kurzum, wir waren alle ziemlich viel, oft und gerne im Einsatz!
Neben all diesen Aktivitäten haben wir auch mehr oder weniger fleissig an der Neukonzeption gearbeitet. 2013 wird das Jahr des neuen Ausstellungshauses: wenn wir wie geplant (mit all den Verzögerungen) 2016 eröffnen möchten, muss jetzt schon viel entschieden werden. Der Grund dafür ist, dass der sehr komplexe Zeitplan verschiedene Etappen wie Entwurfsplanung und Ausführungsplanung vorsieht und diese Etappen benötigen viel Zeit.
Über die Hafenmole freuen wir uns natürlich sehr und sie wird einen grandiosen Auftakt im neuen Museum sein – dafür stehen einige Umplanungen für die Frankfurt Story an. Der Zeitplan erfordert auch, das wir die Ausstellungskonzepte für Frankfurt Einst? und Frankfurt Jetzt! weit vorantreiben müssen. Es stehen viele Diskussionen an und es sind noch einige Nüsse zu knacken… Es bleibt also spannend. Wir freuen uns, wenn Sie hier weiterhin mit dabei sind.

Von Susanne Gesser, 27. Dezember 2012
Mitte Januar werden wir einen neuen Bauzaun bekommen, der auch gestaltet ist. Es soll ein schöner Bauzaun werden, der auch auf das Museum verweist. Wir planen darin auch Vitrinen zu integrieren. Diese sind flach, haben aber eine Höhe und Breite von 2 x 3 Metern und bieten Platz für hinterleuchtete Bilder. Wir haben vor, dort wechselnde Ausstellungen mit historischen Fotos, besonderen Stücken aus unserer Grafiksammlung oder Fotos vom Baugeschehen zu zeigen.
Wenn man darüber nachdenkt, wie so ein ungewöhnlicher Bauzaun aussehen könnte, fallen einem auch im Alltag und im Urlaub Bauzäune in anderen Städten auf. Hier habe ich zwei Beispiele mitgebracht.
Der beplanzte Bauzaun steht in Taipeh/Taiwan und ist dort ziemlich üblich.
Den Klöppespitzenbauzaun habe ich 2011 in Paris im Centre Pompidou gesehen. Er ist vom niederländischen Designteam demakersvan in Zusammenarbeit mit indischen Handwerkern entstanden und verweist auf das traditionelle Handwerk der Klöppelspitzen in den Niederlanden.
So außergewöhnlich wird unser Bauzaun jedoch nicht werden.
Demnächst mehr dazu an dieser Stelle…
Von Susanne Gesser, 22. Dezember 2012
Die Baugrube wird aus Gründen des Frostschuztes zur Zeit geflutet. Noch steht das Wasser nicht sehr hoch. Es soll jedoch am Ende bis auf 1,50 m unter der oberen Kante ansteigen.
Hier ein Eindruck vom Wasserstand am 20. Dezember.
Von Nina Gorgus, 14. Dezember 2012
Leider, leider verlässt uns zum Ende des Jahres der Restaurator für Holz, Oliver Morr. Ich kann es eigentlich gar nicht verstehen, haben wir doch noch soo viele schöne Sachen vor uns: wie die Einrichtung von diversen Ausstellungen, ein komplett neues Ausstellungshaus oder gar der Umzug der Depots. Auch manches Objekt könnte noch eine konservatorische Betreuung eines diplomierten Holz-Restaurators vertragen. Uns würden auch mehr Dinge einfallen…
Aber, wenn man so wie Oliver Morr seit über 13 Jahren am Haus ist, kennt man das natürlich schon alles: Ausstellungen einrichten und betreuen – da kam in den letzten Jahren einiges zusammen – wie die “Kaisermacher” oder zuletzt die neue Dauerausstellung Frankfurter Sammler und Stifter. Und einen Depotumzug zu stemmen ist doch ein Klacks für jemanden, der gerade den Umzug aus dem Betonbau mit über 300.000 Objekten organisiert hat….
So feierten wir also Abschied mit Reden, leckerem Essen und vielen selbstkreierten Geschenken. Wir wünschen Oliver alles Gute für die neue Aufgabe im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe! Und wir sind schon ein bißchen stolz, dass er in Karlsruhe künftig die Leitung der Restaurierungswerkstätten übernimmt und gratulieren ihm herzlich dazu! Wir werden ihn aber sehr vermissen. Ob die KollegInnen dort genauso nett sind wie wir?
Von Nina Gorgus, 13. Dezember 2012
So sah es gestern auf unserer Baustelle aus: Eine Ahnung von Schnee liegt auf dem dach, interessanter ist allerdings die Baugruppe. Für den Winter ist schon der Frostschutz aktiviert und auf diese Weise bekommen wir sogar ein Schwimmbecken oder eine Eislaufbahn (theoretisch)…

Von Susanne Gesser, 11. November 2012

Die Baugrube für den Neubau des historischen museums sieht richtig aufgeräumt aus!
Die Baugrube hat eine Tiefe von 10 Meter und Fläche von 2.700 m².
Dafür sind rund 19.000 Kunbikmeter Erde abtransportiert worden.
Ab Mitte Dezember 2012 wird die Baugrube als Frostschutz geflutet, das heißt mit Wasser gefüllt.
Ab September 2013 beginnen die Rohbauarbeiten und das Betonieren der Bodenplatte.
Von Susanne Gesser, 14. Oktober 2012
Aus dem Veranstaltungssal des Museums hat man einen sehr guten Blick in unsere Baugrube für den Neubau.
So sieht es dort momentan aus. Das Loch ist an den tiefsten Stellen inzwischen acht Meter tief .
Hier ist eine kleine Bildergalerie der Baugrube seit April diesen Jahres:
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Flickr-Galerie
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